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Meißen

Corona: Pesta wird Teststation

Auch in Meißen starten die Abschlussklassen am 18. Januar. Damit das möglich wird, erhalten alle Schüler in der Oberschule einen Schnelltest.

Die Pestalozzi-Oberschule wird am 18. Januar die Teststation für Meißner Abschlussklassen.
Die Pestalozzi-Oberschule wird am 18. Januar die Teststation für Meißner Abschlussklassen. © Archivfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Nach und nach dürfen Jugendliche in Sachsen zur Schule gehen. Zunächst beginnen die Abschlussklassen: vom 18. bis 29. Januar. In Meißen sind das etwa 500 Schüler. Um das Infektionsrisiko zu verringern, gibt es zum Schulneustart Tests für Lehrer und Schüler. Nach SZ-Informationen organisiert die Pestalozzi-Oberschule eine Corona-Teststation für Meißner Schüler.

Zusammen mit dem DRK Meißen und dem Meißner Familienamt hat Schulleiter André Pohlenz beschlossen: Die Teststation wird in der Athletikhalle eingerichtet, da in der Pesta der Platz nicht ausreiche. "Ohne die schnelle und unkomplizierte Hilfe der Stadt Meißen sowie des DRK hätte ich es nicht geschafft, die Teststation so schnell zu organisieren", lobt André Pohlenz. Er weiß seit Donnerstag, dass die Pestalozzi-Schule verantwortlich sein wird.

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In der Athletikhalle wird es zwei Teststrecken voraussichtlich am 18. und 19. Januar geben. Pro Tag können insgesamt etwa 200 Schüler und Lehrer getestet werden. André Pohlenz hofft darauf, dass sich alle Schüler und Lehrer testen lassen. Sonst wären die Schnelltests in seinen Augen nicht aussagekräftig. Damit dies reibungslos funktioniert, muss er nun eigene Lehrkräfte als Aufsichtspersonen gewinnen, die unter anderem die Tests dokumentieren. Sie werden dafür mit Schutzmasken und -kleidung versorgt. Die eigentlichen Tests führt das DRK durch.

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