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Corona: Erste Impfung im Landkreis Meißen

In einer Senioren-Einrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes in Gröditz sind Bewohner und Mitarbeiter geimpft worden. Es gab auch Leute, die verzichteten.

Dr. Mark Steinle (links) von der Uniklinik Dresden impft eine Bewohnerin des ASB Pflege- und Betreuungszentrum Weidenblick Gröditz.
Dr. Mark Steinle (links) von der Uniklinik Dresden impft eine Bewohnerin des ASB Pflege- und Betreuungszentrum Weidenblick Gröditz. © Yvonne Martiniak/ASB

Meißen/Gröditz. Am Sonnabend hat es die erste Impfaktion im Landkreis Meißen gegeben. In Gröditzer ASB-Pflege- und Betreuungszentrum Weidenblick haben sich 110 Mitarbeiter und Bewohner freiwillig gegen das Coronavirus impfen lassen. Das bestätigt Andreas Krüger, der Geschäftsführer des ASB-Ortsverbandes Riesa, zu dem auch die Tagespflege Gröditz, das Seniorenheim "Schöner Blick" in Nossen und das Betreute Wohnen Nossen gehören.

Die Impfung wurde von Dr. Mark Steinle von der Uniklinik Dresden sowie dem Team der Orthopädischen Praxis Dr. med. Thomas Karsch aus Riesa durchgeführt. Die zweite notwendige Impfung soll in zwei, drei Wochen erfolgen. Es habe aber auch Heimbewohner gegeben, die von der Möglichkeit nicht Gebrauch gemacht haben, weil ihre Angehörigen dagegen sind, so Krüger.

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Wie das Gesundheitsamt Meißen mitteilt, wurden im Landkreis seit vergangenem März insgesamt 8.910 Menschen auf das Corvid-19-Virus positiv getestet. Das sind aktuell 94 mehr als am Freitag. Momentan befinden sich 1.725 positiv getestete Personen in Quarantäne.

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343 Kontaktpersonen von positiven Fällen mussten sich in behördlich angeordnete Quarantäne begeben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert vom Robert Koch-Institut für den Landkreis Meißen beträgt heute 594,1. Er scheint seit ein paar Tagen leicht rückläufig zu sein, was allerdings auch mit den Feiertagen zusammenhängen kann. Ob sich der leichte Abwärtstrend bestätigt, kann erst Mitte nächster Woche gesagt werden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne werden aktuell 160 Einwohner des Landkreises Meißen stationär betreut, davon 21 auf der Intensivstation. Vier weitere Personen sind verstorben, sodass sich seit gestern die Zahl der Todesfälle mit oder in Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus auf insgesamt 339 Personen erhöht hat.

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