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Landkreis Meißen: Inzidenz übers Wochenende nicht gestiegen

Wegen Corona liegt niemand auf der Intensivstation. Drittimpfungen sollen Zahlen niedrig halten. Erste Erkenntnisse zu Nebenwirkungen.

Ab September sollen besonders gefährdete Personen eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.
Ab September sollen besonders gefährdete Personen eine sogenannte Booster-Impfung erhalten. © Symbolbild: Sven Hoppe/dpa

Meißen. Im Vergleich zur Vorwoche (3,7) ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert angestiegen und liegt laut dem RKI aktuell bei fünf. Übers Wochenende sind zwei positiv getestete Personen hinzukommen, teilte das Landratsamt Meißen am Montag mit. Am Freitag lag die Inzidenz auch bei fünf.

Insgesamt gibt es im Landkreis Meißen 17.280 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. Davon befinden sich 22 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne sowie sieben ihrer Kontaktpersonen. Unabhängig vom Status der Quarantäne wird Person stationär behandelt, jedoch nicht auf der Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 602.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Damit die Intensivstationen sich im Herbst nicht drastisch füllen, soll es im Landkreis Meißen ab September sogenannte Booster-Impfungen für besonders gefährdete Menschen geben.

Erste Erfahrungswerte zur dritten Impfung wurden in Israel gesammelt: Als erstes Land weltweit gibt es dort für über 60-Jährige ein drittes Impfangebot. Nach mehr als einer Woche veröffentlichte die Krankenkasse Clait eine erste Umfrage, demnach empfanden die meisten Befragten ähnliche oder weniger Nebenwirkungen als nach der zweiten Impfung. Zehn Prozent hätten sich schlechter gefühlt als nach der zweiten Impfung. 31 Prozent der Befragten klagten über mindestens eine Impfreaktion, die meisten über Schmerzen an der Einstichstelle.

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Etwa 0,4 Prozent gaben an, dass sie nach der Impfung unter Atembeschwerden litten. Ein Prozent musste aufgrund von Nebenwirkungen einen Arzt aufsuchen. Insgesamt wurden 4.500 Personen befragt, die eine Auffrischungsimpfung erhalten hatten.

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