merken
PLUS Meißen

Meißen: Inzidenz steigt deutlich über die Marke von 35

Im Landkreis Meißen sind am Donnerstag 27 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Neue Einschränkungen sind ab Mittwoch nächster Woche möglich.

Nicht gerade gut gefüllt, aber auch nicht ganz leer: Die Impfzentren in Sachsen haben zum Endspurt aufgerufen. Der letzte Impftag im Riesaer Impfzentrum ist der Sonntag. Die Inzidenz im Landkreis Meißen stieg am Donnerstag auf 40,7.
Nicht gerade gut gefüllt, aber auch nicht ganz leer: Die Impfzentren in Sachsen haben zum Endspurt aufgerufen. Der letzte Impftag im Riesaer Impfzentrum ist der Sonntag. Die Inzidenz im Landkreis Meißen stieg am Donnerstag auf 40,7. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Meißen. Die Zeiten der niedrigen Inzidenz sind wohl vorbei. Erstmals seit Längerem stieg der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts über die Schwelle von 35. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Der genaue Wert beträgt 40,7 (Vortag: 34,9). Bleibt dieser Wert fünf Tage lang über der Schwelle von 35, treten zwei Tage später neue Einschränkungen in Kraft. Das wäre frühestens nächste Woche am Mittwoch.

Gegenüber dem Mittwoch dieser Woche sind 27 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 17.480 positiv getestete Personen, wobei zum Vortag vier Fälle korrigiert wurden. 144 positiv auf das Coronavirus getestete Personen befinden sich gegenwärtig ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne wie 102 Kontaktpersonen.

QF Passage Dresden
Dresdens schönste Einkaufs-Passage feiert
Dresdens schönste Einkaufs-Passage feiert

Die QF-Passage am Neumarkt wird 15 Jahre alt. Grund genug für eine große Party - und jede Menge exklusive Geschenke.

Unverändert zeigen sich die Zahlen der Krankenhausbelegung und der Verstorbenen: Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell sechs Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. 603 Personen sind insgesamt verstorben.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Von den aktuell 144 (Vortag: 129) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (53). Es folgen Riesa (20) und Meißen (14) sowie Thiendorf (11), Moritzburg (8), Coswig (7) und Nossen sowie Weinböhla (je 6). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Thiendorf (106,42), Radebeul (97,4) und Nossen (38). Es folgen Moritzburg (36), Riesa (26,9) und Strehla (26,9). 13 Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 06. September)

Hilft Rauchen gegen Covid?

Weiterführende Artikel

328 neue Corona-Infektionen in Sachsen

328 neue Corona-Infektionen in Sachsen

Schließung von Schulen und Kitas ist in Sachsen ausgeschlossen, Kabinett beschließt 2G-Option, Sachsen weiter Impf-Schlusslicht - der Newsblog.

Eine neue Studie der Uniklinik München kam zu einem überraschenden Ergebnis. Raucher steckten sich seltener mit dem Corona-Virus an als Nichtraucher. Die Ärzte bemühten sich um eine Erklärung. „Der Effekt des Zigarettenrauchens auf die Infektionsrate lässt sich möglicherweise durch bestimmte Verhaltensweisen erklären, z. B. durch die Notwendigkeit, außerhalb des Gebäudes zu rauchen, wodurch Risikokontakte ohne Masken in Pausen- und Essensräumen vermieden wurden“, so die Erstautoren der Studie Dr. Paul R. Wratil und Niklas Schmacke. Allerdings heißt es weiter: „Ein zugrundeliegender direkter antiviraler Effekt des Rauchens kann durch unsere Studie weder ausgeschlossen noch bestätigt werden“. Klar sein muss allerdings auch, dass Rauchen das Risiko für schwere Covid-19-Verläufe deutlich erhöht. Deshalb sollte Rauchen keinesfalls als sinnvolle Präventionsmaßnahme gegen COVID-19 gesehen werden, so die Ärzte.

7.554 Mitarbeiter des zweitgrößten Universitätsklinikums in Deutschland nahmen an der Studie teil, was knapp zwei Dritteln des gesamten Personals entsprach.

Mehr zum Thema Meißen