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Meißen
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Feste feiern im Meißner Triebischtal

Die SV Fortschritt Meißen-West und der Stammtisch Triebischtal laden an diesem Wochenende auf das Sportgelände am Juteplan ein.

Von Harald Daßler
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Mit diesem Motiv wirbt der Stammtisch Triebischtal auf Plakaten und Flyern für das Stadteilfest an diesem Wochenende. Auf dem Gelände der SV Fortschritt Meißen-West wird an diesem Wochenende außerdem das Vereinsjubiläum gefeiert.
Mit diesem Motiv wirbt der Stammtisch Triebischtal auf Plakaten und Flyern für das Stadteilfest an diesem Wochenende. Auf dem Gelände der SV Fortschritt Meißen-West wird an diesem Wochenende außerdem das Vereinsjubiläum gefeiert. © Triebischtal-Oberschule Meißen

Meißen. Es hat etwas mit dem in diesem Jahr zeitigen Beginn der Sommerferien in Sachsen zu tun, dass der Meißner Veranstaltungskalender am Wochenende prall gefüllt ist. Neben dem Literaturfest stehen im Stadtteil Triebischtal gleich zwei Feste an. Von Freitag bis Sonntag feiert die Sportvereinigung Fortschritt Meißen-West ihr 75-jähriges Bestehen. Und am Samstag lädt der Stammtisch Triebischtal auf dem Gelände der SV Fortschritt sowie den umliegenden Straßen zum Bürgerfest ein.

Das Triebischtal ist lebens- und liebenswert – Holger Metzig, der am Stammtisch Triebischtal regelmäßig mit Vertretern von Vereinen, Institutionen und Firmen aus dem Stadtteil zusammenkommt, weiß das aus eigener Erfahrung. Der Bauingenieur und am Sonntag wiedergewählte Stadtrat ist hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Der Stammtisch versteht sich als eine Art Zentrale für den Stadtteil: Hier kommen Probleme ebenso zur Sprache wie Ideen, um den Alltag im Stadtteil zu verbessern.

Das unter dem Motto "Lebens- und liebenswertes Triebischtal" vor zwei Jahren veranstaltete Stadtteilfest und die gute Resonanz, die sich im Besuch zeigte, hat die Stammtischler zur Wiederholung bewogen, sagt Holger Metzig – wohl wissend, dass die Organisation für alle daran Beteiligten ein erheblicher Kraftakt ist. Auch deshalb sind Partner willkommen. Vor zwei Jahren war es die Oberschule im Stadtteil, mit der dann bei Stadtteilfest auch deren 145. Jubiläum gefeiert wurde.

In diesem Jahr bietet das 75-jährige Bestehen des im Triebischtal ansässigen Sportvereins den Anlass. Damit liegt es auf der Hand, dass die Feierlichkeiten auf dem Gelände der SV Fortschritt Meißen-West stattfinden. So können die Besucher auf und am Sportplatz Juteplan interessante Spiel-Ansetzungen der Fußballer verfolgen. Klar, dass hier auch das Eröffnungsspiel der Fußball-EM am Freitagabend public-viewing-mäßig verfolgt werden kann. Sportliche und spielerische Angebote für die ganze Familie prägen den Samstag, der mit einem Tanzabend und Lasershow ausklingt. Am Sonntag gibt es um 11 Uhr einen Fantalk im Festzelt, zu dem der Sportverein die Fußball-Legenden Klaus Sammer, Ralf Minge und Benny Kirsten eingeladen hat.

Bühnenprogramm und Infostände

Für das Stadtteilfest werden am Samstag zahlreiche Stände in den angrenzenden Straßen Mühlweg und Böttgerstraße aufgebaut. Hier präsentieren sich ab 13.30 Uhr Vereine, Institutionen, Dienstleister und Pflegedienste. Auf einer Bühne am Festzelt gibt es ein buntes Programm, zu dem Schüler der Grundschule auf dem Qustenberg und der Triebischtal-Oberschule sowie die Vorschulkinder aus dem Franziskus-Kinderhaus vieles beitragen und nicht nur Eltern, Großeltern und Geschwister begeistern werden. Für das leibliche Wohl aller großen und kleinen Festbesucher mit Kaffee und Kuchen sowie Imbiss und Getränken sorgen Vereine und weitere Anbieter an den Ständen und im Festzelt.

Für das Bürgerfest stehen den Organisatoren auch 5.000 Euro aus dem Bürgerhaushalt zur Verfügung. Das ergab die Abstimmung im Internet über die von den Meißnerinnen und Meißnern eingereichten Vorschlägen zur Verwendung des Geldes aus dem Bürgerhaushalt, in den die Stadt einen Euro je Einwohner einzahlt, sodass in diesem Jahr rund 29.000 Euro daraus verteilt werden können. Der Vorschlag, dem Stadteilfest im Triebischtal einen Zuschuss aus diesem Topf zukommen zu lassen, hatte die meisten der insgesamt 1.908 im Internet abgegebenen Stimmen erhalten, wie Bürgermeister Markus Renner Ende Mai im Stadtrat informierte.