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Debatte um Gedenken in Meißen

Die Stadtratsfraktion der AfD hatte eine Schweigeminute für ein Maueropfer, das aus Meißen stammt, angeregt.

Von Harald Daßler
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Die innerdeutsche Grenze war unüberwindbar. Fluchtversuche endeten in den meisten Fällen tödlich.
Die innerdeutsche Grenze war unüberwindbar. Fluchtversuche endeten in den meisten Fällen tödlich. © dpa

Meißen. Der junge Mann stammte aus Meißen, der beim Versuch die DDR zu verlassen ums Leben kam. Der am 11. Oktober 1950 geborene Jürgen Wilhelm Hainz hatte in der Nacht vom 14. zum 15. Juni 1971 einen Fluchtversuch in der Nähe des Harzortes Elend gewagt. Dabei war er entdeckt und von DDR-Grenzsoldaten angeschossen worden. „Am frühen Morgen des 14. Januar 1972 starb Jürgen Hainz im Kreiskrankenhaus Wernigerode an einer Lungenentzündung, die sich während seines lange währenden Krankenlagers entwickelt hatte“, heißt es in einem Bericht des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin.

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