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Meißen

Demo für abgeschobene georgische Familie

Der Landtagsabgeordnete Frank Richter setzt seinen Kampf für Familie Pareulidze fort.

Die kleinen Kinder sprechen nicht mal georgisch: Familie Pareulidze vor dem Haus ihrer Großeltern in Birkiani bei Akhmeta . Die gut integrierte Familie wurde aus Meißen abgeschoben.
Die kleinen Kinder sprechen nicht mal georgisch: Familie Pareulidze vor dem Haus ihrer Großeltern in Birkiani bei Akhmeta . Die gut integrierte Familie wurde aus Meißen abgeschoben. © privat

Meißen. Das Bunte Meißen und der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Richter geben nicht auf. Sie kämpfen für die nach Georgien abgeschobene Familie Pareulidze. Jetzt hat Frank Richter für Mittwoch eine Protest- und Solidaritätskundgebung für die Familie angemeldet. Sie wird um 17.30 Uhr beginnen und soll auf dem Heinrichsplatz stattfinden.

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Frank Richter: Die in einer Nacht-und Nebelaktion aus Meißen abgeschobene Familie Pareulidze braucht unsere Unterstützung. Sie hatte sich über viele Jahre hinweg in unserer Stadt eingelebt, hatte viele Freunde und Bekannte." Die großen Kinder sprachen gut Deutsch und gehörten zu den Besten in ihren Schulklassen, so Richter. In Georgien stehen sie vor dem Nichts. Die kleinen Kinder sprechen kein Wort Georgisch. Richter: "Diese Praxis ist empörend. Ich empfinde sie als unmenschlich.“

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Bei der Veranstaltung werden neben Frank Richter auch Vertreter verschiedener politischer Gruppen und Parteien sprechen. Gerhard Schöne, in Meißen lebender Liedermacher und Sänger, und Micha Winkler, Posaunist, sorgen für die musikalische Gestaltung. (SZ/um)

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