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Khurram Gill aus Pakistan: Die Hoffnung auf Asyl stirbt in Meißen zuletzt

Über den Asylantrag von Khurram Gill wurde noch nicht das letzte Wort gesprochen. Seit Montag darf der pakistanische Christ arbeiten. Ein Teilsieg.

Von Ines Mallek-Klein
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Nach gut fünf Monaten konnte Khurram Gill sein Kirchenasyl im brandenburgischen Mühlberg verlassen. Er hat nun eine Arbeitserlaubnis.
Nach gut fünf Monaten konnte Khurram Gill sein Kirchenasyl im brandenburgischen Mühlberg verlassen. Er hat nun eine Arbeitserlaubnis. © SZ-Archiv: Claudia Hübschmann

Meißen. Diesen Tag hatte sich Khurram Gill anders vorgestellt. Er wollte am 1. August seine Stelle als Pflegehilfskraft antreten. Im Pflegeheim der Diakonie Meißen hatte man sich schon auf den jungen Mann gefreut. Hier wird, wie derzeit fast überall, jede helfende Hand gebraucht. Und Khurram, der wegen seines christlichen Glaubens in Pakistan verfolgt wird, hat sich bewusst für den Dienst im Heim entschieden. Doch nun sitzt er in Quarantäne. Geplagt von Fieber und heftigem Husten. Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätte sich das Coronavirus kaum aussuchen können. "Aber ich hoffe sehr, dass ich spätestens in einer Woche wieder fit bin", so Khurram Gill. Seine Arbeitserlaubnis, sie ist ein Teilsieg in einem langen Kampf.

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