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Meißen.Lokal

Ein Sommer voller Flash-Mob-Kultur

Meißen wünscht sich eine kulturelle Heißzeit in der gesamten Stadt und jeder darf spontan mitmachen!

© Foto: Robin Geyer

Dieser Sommer lässt sich einfach nicht planen. Durch die monatelange Aussetzung jeglicher Kulturveranstaltungen waren sämtlichen Kulturschaffenden die Hände gebunden. Nun hat sich der Knoten gelockert, auch wenn noch nicht ganz gelöst.

„Jetzt wollen wir ein Zeichen der Hoffnung senden und eine Zeit voller Feuer, Lebenslust und Wärme folgen lassen.“, sagt Meißens Kulturreferentin Sara Engelmann. „Wir wollen die Menschen wieder ins Freie locken und raus aus den vier Wänden.“

Dazu sind Ideen gefragt und jeder kann dabei sein.

„Wir richten unseren Aufruf eigentlich an alle. An Einwohner, Vereine und Akteure. Ideen sind gefragt, vornehmlich für Kinder und Jugendliche. Gerade diese haben die Pandemie am meisten zu spüren bekommen. Es gab keine Schule und somit keine sozialen Kontakte, Sport und sämtliche Freizeitaktivitäten waren lahmgelegt. Jetzt können wir endlich wieder loslegen und draußen was erleben!“, erzählt Sara Engelmann weiter.

„Die Heißzeit – der Kultursommer“ von Meißen umschwingt einen Flashmob-Charakter.

„Da wir nicht wirklich planen konnten, bauen wir auch auf spontane Aktionen. Wir lassen uns überraschen, was wir in der Kürze der Zeit organisieren können und laden alle ein, mitzumischen und teilzuhaben. Wir haben uns einen Ideenpool überlegt, an welchen man sich gern kreativ beteiligen kann. Ob unter dem Motto: „Alles im Fluss“, in welchem die Elbe im Mittelpunkt steht oder „Und Action!“, bei denen Projekte für Kinder und Jugendliche geplant sind – alles ist möglich. Wichtig ist auch für uns als Stadtverwaltung, dass alle Stadteile einbezogen werden sollen. Bei der Bewerbung setzen wir auch auf die sozialen Medien und die Vernetzung der einzelnen Akteure.“

Möglich macht das alles eine Förderung der Kulturstiftung des Bundes. Dadurch können alle Veranstaltungen kostenlos angeboten werden.

Die Kulturreferentin setzt auf Brainstorming und Spontanität. Jeden Tag kommen neue Ideen, welche man gemeinsam versucht zu planen und umzusetzen.

„Wir wollen Kunst- und Kulturschaffende mit besonderen Ideen und ungewohnten Orten zusammenbringen und damit natürlich zeigen, wie einzigartig unsere Stadt ist und was hier alles geboten werden kann. Dafür stärken wir unsere Netzwerke, schmieden Bündnisse – auch im Hinblick auf das große Stadtjubiläum 2029 „1100 Jahre Meißen“ und holen alle ins Boot, die selbst für ihre Sache brennen und Feuer und Flamme für Kultur sind.“, so Engelmann weiter.

Hoffen wir, dass das Feuer nicht erlöschen wird und alle die Heißzeit im Herzen brennen lassen mit lodernden Ideen.

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