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Einreisesperre soll aufgehoben werden

Pfarrer Bernd Oehler und Landtagsabgeordneter Frank Richter haben einen Antrag gestellt, damit Familie Pareulidze nach Meißen zurückkehren kann.

Familie Pareulidze soll nach Meißen zurückkehren können – dazu wurde jetzt ein Antrag gestellt.
Familie Pareulidze soll nach Meißen zurückkehren können – dazu wurde jetzt ein Antrag gestellt. © privat

Meißen. "Wir beantragen bei der Ausländerbehörde Meißen die umgehende Löschung der Einreisesperre für die Familie Pareulidze", heißt es in einer Pressemitteilung, die der Pfarrer Bernd Oehler und der Meißner Landtagsabgeordnete Frank Richter am Donnerstagnachmittag verbreiteten. Das ergebe sich aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz als ein wichtiges Prinzip unseres Rechtsstaates.

Bernd Oehler und Frank Richter berufen sich auf die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts, das die Abschiebung der Pirnaer Familie Imerlishvili nach Georgien für rechtswidrig erklärt hat. Die Familie ist bereits wieder in Deutschland. Die Kinder können mit Beginn des neuen Schuljahres wieder zur Schule gehen.

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Die Eltern und ihre fünf Kinder galten als gut integriert und hinterlassen Lücken in Meißen. Die Aktion erntet Kritik.

"Für die drei der Kinder der abgeschobenen Meißener Familie Pareulidze gilt dasselbe wie für die Kinder der Familie Imerlishvili. Aishat hat die Schule sechs Jahre besucht, Maka ebenfalls sechs, Vakh drei Jahre. Die Kinder waren hier bestens integriert", heißt es in der Mitteilung. "Die Familie hat uns bevollmächtigt, diesen Antrag für sie zu stellen." (SZ)

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