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Meißen

"Notlandung eines Rettungshubschraubers"

Gleich der erste Tag der Ausbildung endete mit einem ungewöhnlichen Einsatz.

Innerhalb von wenigen Minuten stellten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung zum 300 Meter entfernten Löschteich her.
Innerhalb von wenigen Minuten stellten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung zum 300 Meter entfernten Löschteich her. © Freiwillige Feuerwehr Meißen

Meißen. Der Ausbildungsstart der Feuerwehr Meißen wurde am Dienstag von einem außergewöhnlichen Einsatz unterbrochen: Die Notlandung eines Rettungshubschraubers am Krankenhaus löste kurz nach 18 Uhr einen dringenden Alarm aus - zum Glück sollte sich der Einsatz als Übung herausstellen.

Die Einsatzfahrzeuge machten sich trotzdem umgehend auf den Weg ins Krankenhaus, wo sie bereits vom Sicherheitsdienst erwartet wurden, berichtete die Freiwillige Feuerwehr Meißen auf ihrer Facebook-Seite. Nach einer kurzen Einweisung  entschied sich der Einsatzleiter, das Tanklöschfahrzeug in unmittelbarer Nähe des Landeplatzes, aber außerhalb der Hauptanflugrichtung des Hubschraubers, aufzustellen. Ausgestattet mit einem Dachmonitor und einem C-Rohr sollte auch aus dieser Entfernung eine schnelle Brandbekämpfung möglich sein. 

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Das Löschgruppenfahrzeug stellte die Wasserversorgung zum 300 Meter entfernten Löschteich sicher - keine viertel Stunde später lief das Wasser. Gleichzeitig wurde die Drehleiter mit einem zweiten Monitor aufgestellt.

Hätte es sich um einen wirklichen Einsatz gehandelt: die Kameraden hätten Schlimmeres verhindert - zumindest sind die Verantwortlichen des Krankenhauses von der schnellen Einsatzbereitschaft beeindruckt.(SZ/mgr)

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