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Entscheidung im Fall Stritzke fällt Ende Mai

Der Termin vor dem Landgericht Dresden steht jetzt fest. In der Volkssolidarität Elbtalkreis herrscht aber immer noch große Unruhe.

Eine Seniorenresidenz der Volkssolidarität in der Region: 700 Mitarbeiter sind bei der VS Elbtalkreis-Meißen beschäftigt. Aktuell herrscht Unruhe im Verein.
Eine Seniorenresidenz der Volkssolidarität in der Region: 700 Mitarbeiter sind bei der VS Elbtalkreis-Meißen beschäftigt. Aktuell herrscht Unruhe im Verein. © Sebastian Schultz

Radebeul/Meißen. Eine Entscheidung im Rechtsstreit zwischen dem Vorstand der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen Frank Stritzke und einem Autohausbesitzer aus der Region soll am 26. Mai fallen. Das teilte der Rechtsanwalt des Autohausbesitzers Torsten Buse sächsische.de mit. "Die Entscheidung fällt, sie muss aber nicht zwingend ein Urteil sein", so der Anwalt.

Vorstand Stritzke geriet unter Kritik, als er womöglich gegen Datenschutzbestimmungen verstieß und einem Autohausbesitzer, der Vereinsmitglied werden wollte, mithilfe einer Detektei nachspionierte. Der Fall kam, weil sich der Autohausbesitzer wehrte, vors Landgericht Dresden. Zudem wird immer wieder Kritik an vier Oldtimern laut, die von der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen unterhalten werden. Darüber hinaus gibt es unter Mitarbeitern auch Kritik am Führungsstil Stritzkes und sogar Forderungen nach seiner Abberufung.

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In der Belegschaft herrscht große Unruhe. In der Radebeuler Geschäftsstelle sind Mitglieder des Verwaltungsrates so oft anwesend wie noch nie, ist zu hören. An einer Sitzung des Verwaltungsrates am Montag nahm Stritzke wegen Krankheit nicht teil. Er gab aber eine schriftliche Erklärung ab. Der Verwaltungsrat hat trotz langer Diskussion keine Entscheidung über eine Abberufung des Vorstandes gefällt. Die stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Elke Keiner kündigte danach eine zeitnahe Entscheidung an. VS-Sprecherin Ulrike Keller teilte am Freitag jedoch mit, dass sie nicht mehr in dieser Woche fallen werde.

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Gegen den Vorstand der Volkssolidarität im Elbtalkreis-Meißen gibt es Datenschutz-Vorwürfe. Außerdem geht es um vier Oldtimer.

Der 61-jährige Stritzke hatte schon mal erklärt, in den Ruhestand wechseln zu wollen. Öffentlich äußern werde er sich erst nach dem Spruch des Landgerichts Dresden.

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