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Erneut Bauverzug an Staatsstraße

Ende November sollten die Bauarbeiten zwischen Schieritz und Piskowitz fertig sein. Erneut wurde der Termin nicht gehalten.

Bis hierhin und nicht weiter: Die Ortsdurchfahrt durch Schieritz ist noch immer gesperrt.
Bis hierhin und nicht weiter: Die Ortsdurchfahrt durch Schieritz ist noch immer gesperrt. © Claudia Hübschmann

Diera-Zehren. Seit Ende Oktober vorigen Jahres wird die Fahrbahn der Staatsstraße 32 in Schieritz zwischen dem Abzweig "Am Sportplatz" und Ortsausgang Richtung Lommatzsch erneuert. In diesem Bauabschnitt werden gleichzeitig Stützwände errichtet. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Für Kraftfahrer bedeutet das seit über einem Jahr mit einer kurzen Unterbrechung, eine Umleitung zu fahren. Diese führt von Schieritz nach Zehren, dann über die B 6 in Obermuschütz nach Piskowitz in beiden Richtungen. Ende November dieses Jahres sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. Doch die Staatsstraße ist immer noch gesperrt.

Corona ist schuld

Die SZ fragte im zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr nach, wo der Grund für den Bauverzug liegt und wann jetzt mit der Fertigstellung zu rechnen ist. "Es gab Verzögerungen im Bauablauf durch Corona verursachte Lieferschwierigkeiten von Baumaterialien und kurzzeitige Coronaschutzmaßnahmen bei unseren Auftragnehmern", so Rosalie Stephan von der Pressestelle. Die Bauarbeiten würden voraussichtlich am 22. Dezember abgeschlossen. Restarbeiten in der verbleibenden Bauzeit umfassten unter anderem den Regenwasserkanal in der Straße „Am Sportplatz“, die Markierung und Beschilderung im Baubereich und die Vervollständigung der Böschungen mit Oberboden und Ansaat. Außerdem werden noch die Grundstückseinfriedungen wiederhergestellt, heißt es weiter aus dem Amt.

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Bis kurz vor Weihnachten müssen Autofahrer also voraussichtlich die Umleitung nehmen. Vorausgesetzt, es kommt kein Wintereinbruch. Der war nämlich im vergangenen Jahr der Grund für Verzögerungen.

Vom Winter überrascht

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Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Rund 2,29 Millionen Euro werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln finanziert. 107.000 Euro trägt die Gemeinde Diera-Zehren.

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