merken
PLUS Meißen

Erster Storch bei Meißen gelandet

Der Chef des Tierparks Meißen staunte nicht schlecht, was er da enteckt hat, als er auf der B6 entlangfuhr.

Am dem Rehbocktal gegenüberliegenden Elbufer unterhalb der Weinberge von Winzer Thomas Herrlich spaziert ein Storch über die teilweise vom Fluss gefluteten Elbwiesen.
Am dem Rehbocktal gegenüberliegenden Elbufer unterhalb der Weinberge von Winzer Thomas Herrlich spaziert ein Storch über die teilweise vom Fluss gefluteten Elbwiesen. © Heiko Drechsler

Meißen. Heiko Drechsler hat nicht nur ein Herz, sondern auch ein Auge für Tiere. Als er in der vergangenen Woche wieder einmal zwischen seiner Wohnung in Cossebaude und seinem privaten Tierpark im Meißner Ortsteil Siebeneichen unterwegs war, konnte er seinen Augen kaum trauen. Am dem Rehbocktal gegenüberliegenden Elbufer unterhalb der Weinberge von Winzer Thomas Herrlich spazierte ein Storch über die teilweise vom Fluss gefluteten Elbwiesen.

Um diese Zeit sei das schon sehr ungewöhnlich, so Drechsler in einem Telefonat mit der SZ. Der Vogel sei nicht beringt gewesen. Sonst hätte man mehr über seine Herkunft erfahren können. Nach der Sichtung unterhalb des Kapitelberges sei der Adebar weitergeflogen und später nochmals in Wildberg aufgetaucht, so Drechsler.

Anzeige
Der Eyecatcher beim Roadtrip
Der Eyecatcher beim Roadtrip

Ein Gefühl von Freiheit schnuppern, den Alltagsstress vergessen und viel PS genießen - ein Trike bietet den perfekten Fahrspaß für Individualisten.

Weiterführende Artikel

Sind die Störche diesmal zu früh dran?

Sind die Störche diesmal zu früh dran?

Schon im Februar wurde der erste Adebar im Landkreis Bautzen gesichtet. Völlig normal, sagen Vogelkundler - und offenbaren ein Geheimnis der Zugvögel.

Aufhebungsvertrag für Tierparkchef

Aufhebungsvertrag für Tierparkchef

Hinter den Kulissen haben die Verhandlungen über die Zukunft der Anlage in Meißen offenbar an Fahrt aufgenommen.

Als "völlig normal" beurteilt Dr. Winfried Nachtigall vom Förderverein der Vogelschutzwarte in Neschwitz die frühe Sichtung. Es sei, fährt er fort, bei so einer Witterung nicht ungewöhnlich, dass die Vögel bereits Ende Februar zurückkehren. Etwa zehn von ihnen seien bereits in Sachsen angekommen.

Mehr zum Thema Meißen