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Meißen

Meißen schließt eine Lücke

Obwohl die Stadt zu den beliebtesten Zielen am Elberadweg zählt, fehlte ihr bislang eine wichtige Institution.

Meißens OB Olaf Raschke hat die Johanneskirche jetzt mit einer Plakette öffentlich als Radwegekirche sichtbar gemacht.
Meißens OB Olaf Raschke hat die Johanneskirche jetzt mit einer Plakette öffentlich als Radwegekirche sichtbar gemacht. © Hagen Henke

Meißen. Die Stadt ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Nachdem sie seit dem Frühjahr über zwei Radler-Rastplätze mit Werkzeug, Ladesäule und Boxen verfügt, kommt jetzt rechtselbisch eine weitere Neuheit hinzu. Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) habe die Johanneskirche als Radwegekirche am Elberadweg eröffnet. Dies teilte Pfarrer Hagen Henke mit. Kerstin Kracht, die Beauftragte der Landeskirche für den Tourismus, überreichte dazu eine Plakette mit dem Logo der Radwegekirchen.

Radfahrer, Gäste und Anwohner finden nun eine verlässlich von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10 Uhr und 18 Uhr geöffnete Kirche vor. An den Wochenenden wird eine Anrufbereitschaft eingerichtet. An dem Gebäude gibt es zudem einen Radlerrastplatz. Die nächsten Radwegekirchen entlang des Elberadwegs liegen in Weßnig bei Torgau sowie im Dresdner Stadtteil Meußlitz.

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Die Johanneskirche selbst möchte ein Rastplatz für die Seele der Menschen sein. Sie ist erstmals nach langen Bauarbeiten innen wieder ohne Gerüste zu erleben. Im Gottesdienst wurde auch der Gastfreundschaft gedacht, unter dem Motto aus dem Hebräerbrief der Bibel: „Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (SZ)

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