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Gefahr durch Bäume

Nossen muss viel Geld ausgeben, um den Wald sicher zu machen.

Die Stadt muss dringend Bäume roden. Aus Geldmangel bleiben sie vorerst liegen.
Die Stadt muss dringend Bäume roden. Aus Geldmangel bleiben sie vorerst liegen. © Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Nossen. Die seit drei Jahren anhaltende Trockenheit hat für erhebliche Schäden an den Bäumen im Nossener Stadtwald gesorgt. Bäume könnten umfallen. Die Stadt hat nun ihrer sogenannten Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Nach einer Begutachtung des Waldes wurde festgestellt, „dass erheblicher Handlungsbedarf besteht“, erklärte Steffen Kühn vom Sachsenforst den Stadträten in einer Sitzung. „Dazu muss die Stadt erhebliche Summen an Geld in die Hand nehmen.“ Die Verkehrssicherungsmaßnahmen sind auf knapp 210.000 Euro geschätzt. „Einiges kann der Bauhof machen, einiges hat er auch schon gemacht“, sagte Bauamtsleiterin Carola Bieber.

Für Sicherheit muss an stark frequentierten Waldwegen und an Randgebieten gesorgt werden, erklärte Kühn. Die Bäume werden gefällt und bleiben zum großen Teil liegen, erklärt Bauhofleiter René Seifert. „Deshalb sieht es im Wald wie Kraut und Rüben aus.“ Er hofft auf Verständnis, da die Entsorgung erheblich viel Geld koste. Zudem hoffe er auf einen milden Winter, damit der Bauhof die Fällarbeiten zügig weiterführen kann.

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