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Geschichte zum Anfassen

In der Lommatzscher Pflege sollen historische Stätten und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang gebracht werden.

Ausgrabungen an der Stelle bei Stauchitz, wo die Burg Gana vermutet wird. Die Grabungstechniker Ulrike Richter, Matthias Rummer und Werner Wachsmann decken die Grabungsstelle mit Planen ab.
Ausgrabungen an der Stelle bei Stauchitz, wo die Burg Gana vermutet wird. Die Grabungstechniker Ulrike Richter, Matthias Rummer und Werner Wachsmann decken die Grabungsstelle mit Planen ab. © Archivfoto: Alexander Schröter

Lommatzsch. Die Gemeinden der Lommatzscher Pflege wollen die Naherholung und den Tourismus ausbauen und dazu Entwicklungsmöglichkeiten ausloten. Insbesondere soll die mehr als 7.500-jährige Geschichte dieser Landschaft genutzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kulturgeschichte und die Kulturlandschaften der Region.

Unzählige ur- und frühgeschichtliche Fundstellen sowie zahlreiche Befestigungen und Burgen zeugten davon ebenso wie die in Chroniken überlieferten historischen Stätten wie der „Heilige Paltzschener See“ und die slawische Burg Gana nahe Stauchitz, die allerdings bis heute nicht genau verortet werden kann, heißt es in einer Mitteilung des federführenden Fördervereins für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege. Diese seien es wert, eine langfristige Strategie zur touristischen Nutzung zu entwickeln. Wichtig sei es vor allem, die historischen Stätten und die landwirtschaftliche Nutzung in Einklang zur bringen, so die Vereinsvorsitzende Anita Maaß, die auch Bürgermeisterin von Lommatzsch ist.

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Kontakt: Büro für Regionalentwicklung, Frau Scheffler, Telefon 035241 815083.

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