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Meißen.Lokal

Heute ist Welt-AIDS-Tag

Auf der ganzen Welt leben etwa 38 Millionen Menschen mit HIV. Ungefähr ein Drittel davon wird nicht medizinisch versorgt.

Den Welt-AIDS-Tag gibt es seit 1988. Ein wichtiges Thema, was uns alle angeht.
Den Welt-AIDS-Tag gibt es seit 1988. Ein wichtiges Thema, was uns alle angeht. © pexels.com/ Ave Calvar Martinez

Neben der Corona-Pandemie rücken zahlreiche wichtige Themen aktuell in den Hintergrund. Dabei gibt es Probleme, die ebenso bedeutend für die Gesellschaft sind.

So haben beispielsweise unter weltweit 38 Millionen Menschen, die mit HIV leben müssen, nur 67 Prozent Zugang zu den notwendigen Medikamenten. Ein großes Problem, auf welches am heutigen Tag mit dem Motto "Globale Solidarität, geteilte Verantwortung" aufmerksam gemacht wird.

Ziele sollen sein, die Rechte der HIV-positiven Menschen auf der Welt zu bekräftigen, Diskriminierung in der Gesellschaft zu unterbinden und Aufklärungsarbeit für Politik, Wirtschaft, die Gesellschaft und weitere Instanzen zu leisten. Das Wichtigste dabei aber: Alle HIV-positiven Menschen müssen die dringend benötigte medizinische Versorgung erhalten.

Fakten zum Welt-AIDS-Tag

  • Weltweit am stärksten betroffen: Südafrika. In Osteuropa und Zentralasien ist die Zahl der Infektionen in den letzten Jahren stark gestiegen.
  • Corona-Pandemie wirft Maßnahmen gegen HIV/AIDS zurück: In vielen Ländern werden Medikamente knapp.
  • In Deutschland leben rund 88.000 Menschen mit HIV.
  • 93 % der Menschen in Deutschland mit HIV-Diagnose nehmen HIV-Medikamente.
  • Rund 10.600 Menschen in Deutschland wissen nichts von ihrer Infektion und erhalten demzufolge keine Behandlung.
  • Aufgrund der Unwissenheit einiger Infizierter erkranken jedes Jahr um die 1.000 Menschen an AIDS oder einem schweren Immundefekt.
  • Etwa 30.000 Menschen sind in Deutschland bisher an den Folgen von AIDS gestorben. Seit Beginn der Epidemie sind es weltweit 32,7 Millionen daran verstorbene Menschen.

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