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Meißen.Lokal

Ich lach' mich schlapp

Auch wenn es zurzeit nicht viel zu lachen gibt - heute erinnern wir an den „Weltlachtag“. Das Lachen sollte uns nicht vergehen.

© Pixabay.com

„Lachen ist die schönste Sache der Welt“, sagt man und es ist eine der wichtigsten, angeborenen, emotionalen Ausdrucksweisen der Menschen.

Der Weltlachtag wird jährlich am ersten Sonntag im Mai begangen. Die Idee stammte 1998 von Madan Kataria, dem Gründer der weltweiten Lachyoga-Bewegung, die weltweit in über 6.000 Lachclubs in mehr als 100 Ländern auf allen Kontinenten organisiert ist.

Die Feier des Weltlachtags soll den Weltfrieden verkörpern und hat das Ziel, ein globales Bewusstsein der Gesundheit, des Glücks und des Friedens durch das Lachen zu erreichen.

Wann lachen wir?

Wir probieren es mit einem Witz: Was liegt am Strand und redet sehr undeutlich? Eine Nuschel.

Wir reagieren auf komische Situationen, als Entlastungsreaktion nach überwundener Gefahr, als Methode zur Abwendung drohender Konflikte oder als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände.

Forscher haben herausgefunden, dass uns die Menschheitsgeschichte belegt, es wurde erst gelacht und dann gesprochen - denn die Gehirnregion, welche das Lachen auslöst, ist deutlich älter als das Sprachzentrum.

Also haben sich die Urmenschen schon an- oder ausgelacht. Oder sie nahmen es als Drohgebärde. Konrad Lorenz beschrieb 1963 in seinem Buch „Das sogenannte Böse“, dass das Lachen und ein damit verbundenes Zähnefletschen Ausdruck von Stärke war – man hatte ein gesundes Gebiss. Tja, keiner war dabei.

Aber, meist ist das Lachen doch fröhlich und zeigt uns im menschlichen Miteinander die gegenseitige Sympathie. Auch heiteres Gelächter – die nächste Stufe des Lachens - zeigt in der Gruppe eine hohe Eigendynamik. Probieren Sie es einfach mal aus. Aber seien Sie auch vorsichtig - bei zu starkem Lachen, kann es auch zu Krämpfen führen, dem sogenannten Lachkrampf. Ein Mensch, der selten lacht, kann davon auch einen Muskelkater auslösen.

Ein weiterer Witz:

Geht ein Cowboy zum Friseur, kommt er wieder raus – Pony weg.

Auch für das Immunsystem und die Hormone wirkt sich das Lachen als stimulierend für die Abwehrkräfte des Körpers aus. Es entstehen Killerzellen, welche sich auf Viren stürzen. Fazit: Sie sollten mehr lachen. Die Zahl der Stresshormone im Blut nimmt ab und setzt Glückshormone frei.

Noch ein Witz:

Was ist gelb und hüpft herum? Ein Postfrosch.

Lachen als Therapie

Lachen kann bei einigen Krankheiten den Heilungsprozess fördern. Gerade für Kinderstationen hat der regelmäßige Besuch des „Clowns“ gute Erfahrungen gebracht.

Und, was macht ein Clown im Büro? Faxen.

Was versteht man unter „Therapeutischem Humor“? Den gezielten Einsatz von Humor im Rahmen einer Therapie. Durch humorvolle Kommentare des Therapeuten und das Einüben solcher Kommentare durch den Klienten werden angstauslösende Situationen und Ereignisse neu bewertet und damit dem Klienten ein höheres Maß an Kontrolle seiner Situation vermittelt.

Wieder was dazu gelernt. Fragt man sich nur, ob man den Humor von dem Therapeuten auch als solchen interpretiert.

„Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben“ Werner Finck (deutscher Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller)

In diesem Sinne, lachen Sie sich gut durch die Zeit.

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