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Meißen

Klage gegen Sparkasse Meißen

Im Streit um Zinsanpassungen können Verbraucher ihre Ansprüche beim OLG eintragen lassen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Peter Steffen/dpa

Bonn/Meißen. Das Bundesamt für Justiz hat das Register für eine weitere sächsische Musterfeststellungsklage im Streit um Zinsanpassungen eröffnet. Die nun gegen die Sparkasse Meißen erhobene Klage wurde am Freitag auf der Internetseite des Amtes öffentlich bekanntgemacht. 

Damit können Verbraucher ihre Ansprüche bis zum Ablauf des Tages vor Beginn des ersten Termins beim Oberlandesgericht Dresden (OLG) zur Eintragung anmelden, wie die Behörde in Bonn mitteilte. 

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Es ist die fünfte von der Verbraucherzentrale Sachsen im Streit um Sparverträge erhobene Klage dieser Art. Dabei geht es um nicht ordnungsgemäße Zinsanpassungen in Langzeitsparverträgen. In zwei Entscheidungen hat das OLG die Ansicht teils bestätigt.

Die Musterfeststellungsklage wurde im November 2018 im Zuge des VW-Abgasskandals ins deutsche Recht eingeführt, um geschädigten Verbrauchern die Durchsetzung ihrer Ansprüche ohne großen finanziellen Aufwand zu ermöglichen. Seit Juni 2019 laufen in Sachsen Verfahren gegen die Sparkassen Leipzig, Erzgebirgskreis, Zwickau und Vogtland.(dpa)

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