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Kosten für Schul-Ausweichquartier gedeckt

An Meißens teuerster Baustelle geht es zügig voran. Und es gibt eine weitere gute Nachricht.

Von außen fertig: Die neue Sporthalle der Questenberggrundschule hebt sich hell gegen den dunklen Himmel über Meißen ab. Auch sonst geht es auf der Großbaustelle zügig voran.
Von außen fertig: Die neue Sporthalle der Questenberggrundschule hebt sich hell gegen den dunklen Himmel über Meißen ab. Auch sonst geht es auf der Großbaustelle zügig voran. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Wintereinbruch im Februar hat den Bau an der Questenberggrundschule nicht verzögert. Dies teilte jetzt Martin Trepte von der Firma HPM Henkel Projektmanagement der SZ-Redaktion mit. Das Unternehmen managt den über 15 Millionen Euro teuren Bau. Es sei gelungen, die Baustelle schnell winterfest zu machen und mit Spezialheizungen sicherzustellen, dass dort - wo dies möglich war - trotzdem weitergebaut werden konnte.

Im Endeffekt ist es nach Angaben Treptes gelungen, die neue Sporthalle außen fertigzustellen. Die Dächer des Neubaus und des historischen Schulgebäudes konnten geschlossen werden. Mittlerweile gingen auch die Arbeiten an den Außenflächen voran. Die Firma Swietelsky habe ihren Einsatz an dem Standort abgeschlossen. Der Kran konnte abmontiert werden. Nach aktuellem Stand könne davon ausgegangen werden, dass der neue Schulkomplex - wie geplant - nach den Winterferien 2022 in Betrieb geht.

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Erfreulich für die Stadt ist auch folgende Information, die in diesem Zusammenhang dem Stadtrat mitgeteilt wurde: Die Stadt muss für das Großprojekt 20 Prozent weniger Eigenmittel aufbringen. Die staatlichen Fördermittel seien von 40 Prozent auf 60 Prozent aufgestockt worden. Damit seien die Kosten für das zwischenrein nötige Ausweichquartier gedeckt, sagte Bauamtsleiter Dirk Herr. Auch insgesamt liegt der Bau - selbst mit Nachträgen - im ursprünglich geplanten Kostenrahmen, so Martin Trepte.

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