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Bis Jahresende darf der Landkreis Meißen keine Neueinstellungen mehr vornehmen

Zur letzten Sitzung des Kreistages in dieser Wahlperiode ging es um die Elblandkliniken und die Landesbühnen. Auch um einen Brief.

Von Ulf Mallek
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Durch die Scheibe am Meißner Berufsschulzentrum fotografiert: Die Kreisräte trafen sich am Donnerstag zur letzten Sitzung des Kreistages in dieser Wahlperiode.
Durch die Scheibe am Meißner Berufsschulzentrum fotografiert: Die Kreisräte trafen sich am Donnerstag zur letzten Sitzung des Kreistages in dieser Wahlperiode. © Claudia Hübschmann

Die Elblandkliniken Meißen haben sich in ziemlich kurzer Zeit von einem starken Gewinnbringer zu einem finanziellen Sorgenkind entwickelt. Der Verlust beträgt im Jahr 2023 insgesamt 7,9 Millionen Euro, sagte Landrat Ralf Hänsel (CDU) am Donnerstagnachmittag zur letzten Sitzung des Kreistages in dieser Wahlperiode in Meißen. Gründe für das hohe Minus waren zunächst die Corona-Pandemie mit den überall stark fallenden Patientenzahlen und später die Inflation. Die Klinikgruppe hatte keine Möglichkeit, der Inflation angemessen zu begegnen. Die vielen Kostensenkungsmaßnahmen reichten nicht aus, um die enorm steigenden Kosten abzufedern. Wenn die Inflation nicht gekommen wäre, hätten wir eine schwarze Null, so Klinikvorstand Rainer Zugehör. Vielleicht hätten seine Krankenhäuser sogar kleine Gewinne geschafft.

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