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Meißen

Dankeschön vor Heimreise nach China

Ende Mai wird Künstler Zhuo Qi sein Atelier auf Zeit in der Görnischen Gasse 4 in Meißen schließen. Vorher gibt es eine einmalige Gelegenheit.

Dank der Zusammenarbeit mehrerer Vereine und Stiftungen konnte der chinesische Künstler Zhuo Qi acht Wochen in Meißen arbeiten. Bald ist zu sehen, was in dieser Zeit entstanden ist.
Dank der Zusammenarbeit mehrerer Vereine und Stiftungen konnte der chinesische Künstler Zhuo Qi acht Wochen in Meißen arbeiten. Bald ist zu sehen, was in dieser Zeit entstanden ist. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der in China geborene und in Frankreich lebende Porzellankünstler Zhuo Qi möchte sich am kommenden Wochenende von den Meißnern verabschieden und sich für die achtwöchige Gastfreundschaft sowie die zahlreichen Inspirationen für seine Porzellankunst bedanken. Dazu öffnet er am Freitag, ab 17 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr die Türen zu seinem Atelier Görnische Gasse 4.

Zhuo Qi, der seit 2008 in Frankreich künstlerisch arbeitet, begegnet der traditionsreichen Herstellung und Gestaltung von Porzellan oft mit einem Augenzwinkern. Er experimentiert mit dem Medium Porzellan und verbindet dieses gern mit anderen Materialien, die als scheinbare Fremdkörper den künstlerischen Werken rätselhafte, amüsante, manchmal auch unpassende und provokative Momente geben.

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Zhuo Qi, der erstmals in Meißen und damit an der Wiege des europäischen Porzellans war, reizte es nach dem ersten Kennenlernen und Streifzügen durch die Stadt, die Historie dieser Geburtsstätte des europäischen Porzellans, die jahrhundertealte Tradition der Porzellangestaltung und die allerorts in Meißen vorhandenen historischen Elemente mit seiner eigenen, der chinesischen Kultur zu verbinden. (SZ)

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