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Einbau der Frauenkirche-Orgel geht weiter

Nachdem die Mitarbeiter wegen eines Corona-Verdachtsfalls abgezogen wurden, sind sie nun wieder am Ort. Denn der zweite Test war negativ.

Von Martin Skurt
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Nach einer kurzen Unterbrechung sind die Mitarbeiter von Jehmlich Orgelbau wieder fleißig in der Meißner Frauenkirche. Das Unternehmen restauriert die dortige Orgel schon seit 2019 und baut sie momentan wieder ein.
Nach einer kurzen Unterbrechung sind die Mitarbeiter von Jehmlich Orgelbau wieder fleißig in der Meißner Frauenkirche. Das Unternehmen restauriert die dortige Orgel schon seit 2019 und baut sie momentan wieder ein. © Claudia Hübschmann

Meißen. Am Dienstag wurde bekannt, dass es einen möglichen Corona-Fall bei Jehmlich-Orgelbau gegeben hat. Das teilte der Geschäftsführer Ralf Jehmlich am Dienstag mit. Doch der zweite Test war negativ. "Deswegen konnten unsere Mitarbeiter seit Mittwoch wieder loslegen." Zudem betont er, dass der Mitarbeiter sich nicht in Meißen angesteckt haben könne, wie es auf saechsische.de vermutet wurde. "Denn er war ausschließlich in unserer Dresdner Werkstatt."

Die Orgelbauer machen sich momentan daran, die Orgel technisch so einzurichten, dass sie im Frühjahr gestimmt werden kann. Bis Februar kommen die Prospektpfeifen, die dann außen an der Orgel zu sehen sind. Noch befinden sich diese in der Werkstatt in Dresden, wo Jehmlich-Orgelbau seinen Firmensitz hat.

Seit Oktober arbeiten die Handwerker schon in der Meißner Frauenkirche. Sie restaurieren die Orgel seit 2019. Zu Pfingsten solle sie öffentlich eingeweiht werden, wenn die zukünftige Covid-19-Lage das zulasse, so der Geschäftsführer.

Ralf Jehmlich führt wiederum das Unternehmen in sechster Generation fort. Damit ist seine Werkstatt die weltweit älteste Orgelbau-Firma in Familienhand. 1808 haben die Vorfahren des Geschäftsführers begonnen. Seitdem gibt es mehr als 1.160 Jehmlich-Orgeln. Die Orgel in der Frauenkirche wurde dabei von Bruno und Emil Jehmlich 1929 gebaut. Das ist die dritte Generation der Familie.

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