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PLUS Meißen

Ein Bauernhaus komplett aus Porzellan

Eine Seltenheit aus echtem Meissener hat jetzt bei einer Auktion den Höchstpreis erzielt.

Geht vemutlich auf ein Vorbild von Porzellan-Modelleur Johann Friedrich Kaendler zurück: Diese als Bauernhaus gestaltete Schreibgarnitur wurde jetzt sehr deutlich über dem Schätzwert versteigert.
Geht vemutlich auf ein Vorbild von Porzellan-Modelleur Johann Friedrich Kaendler zurück: Diese als Bauernhaus gestaltete Schreibgarnitur wurde jetzt sehr deutlich über dem Schätzwert versteigert. © Auktionshaus Lempertz

Meißen/Köln. Ursprünglich war das gute Stück auf bis zu 8.000 Euro taxiert. Bei der jüngsten Versteigerung einer wertvollen Sammlung von Porzellanen im November erzielt es am Ende einen Preis von 47.500 Euro. Ein Bauernhaus, als Schreibgarnitur aus Meissener Porzellan gefertigt, wurde damit zum Auktionssieger.

Wie es beim mit Stammsitz in Köln beheimateten Auktionshaus Lempertz heißt, stammt die Rarität aus der vor allem auf bedeutende Geschirrteile spezialisierten Sammlung des Münsteraner Unternehmerpaares Renate und Tono Dreßen. Das Stück entstand Experten zufolge um 1754 in Meißen nach einem Vorbild von Johann Joachim Kaendler und wurde wohl ein Jahr später in Paris auf eine Bronzeplatte gesetzt.

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Das seltene Stück ist Teil einer großen und sehr wertvollen Sammlung.

Weltweit sind nur noch zwei vergleichbare Garnituren bekannt. Der Brunnen des Bauernhauses wird als Schreibfass genutzt. Hinter einer leicht überdimensionierten Uhr versteckt sich die Streusandbüchse.

Wie es auf dem Portal Kunstmarkt.com heißt, umfasste die Versteigerung vom 13. November insgesamt 140 Angebote aus der Sammlung Dreßen. Sie sei mit großem Erfolg zu Ende gegangen.

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