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Leerstand mit Kunst belebt

In drei leerstehenden Geschäften auf der Gerbergasse wird nun Kunst von 7 Künstlern der Region präsentiert. Mehr davon im Wintersalon auf der Burgstraße.

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Der Leerstand in der Stadt wird künstlerisch genutzt.
Der Leerstand in der Stadt wird künstlerisch genutzt. © Foto: Matthias Lehmann

Seit dem 28. November 2020 ist der Wintersalon geöffnet, die Jahres-Kunstausstellung des Kunstvereins Meißen e.V. mit zahlreichen Werken von Künstlerinnen und Künstlern der Region. Noch bis zum 16. Januar 2021 kann man die Kunst zu den regulären Öffnungszeiten der Ausstellung bestaunen.

91 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Sachsen hatten sich in diesem Jahr beworben. Aus diesen wurden von Tanja Mette-Zimmermann, der Kuratorin der Ausstellung, und vom Kunstverein Meißen 54 Personen ausgewählt. Auch ein Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro wurde dieses Jahr vergeben. Die Künstlerin Susanne Hampe gewann ihn mit ihren Schnittarbeiten, die die derzeitige Corona-Lage mit den Worten "Geduld" und "Egal" aufgreifen.

Weiterhin erhalten sieben Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit drei leerstehende Geschäfte in der Görnischen Gasse mit ihren Bildern aufzuhübschen. In der Gerbergasse 1 sind die Bilder von Sylvia Fenk, Gerrit Höfig und Wolfgang E.HerbstSilesius zu sehen. Die Gerbergasse 8 ist geschmückt mit den Werken von Bart Lefebure und dape. In der Gerbergasse 9 hängen Bilder von Daniel Bahrmann und Ulrich Jungermann.

Zurzeit ist die Ausstellung noch heute von 12 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr zu besuchen. Auch am 3. Advent ist sie von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Aktuell können sich zeitgleich maximal drei Besucher mit Gesichtsmaske die Ausstellung ansehen. Wahrscheinlich muss die Ausstellung aber aufgrund der ab dem 14. Dezember geltenden Allgemeinverfügung geschlossen werden. Dies wird in Kürze endgültig beschlossen.