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Meißen
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Lions werfen Besen für einen guten Zweck

Bei ihrer traditionellen Veranstaltung sammelten die Club-Mitglieder 1.000 Euro für die Ukraine-Hilfe ein.

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Beim Besenwerfen geht es darum, eine vorgegebene Strecke mit möglichst wenigen Besenwürfen zurückzulegen.
Beim Besenwerfen geht es darum, eine vorgegebene Strecke mit möglichst wenigen Besenwürfen zurückzulegen. © Lions Club Meißen

Meißen. Bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen flogen auf den Höhen rund um das Schloss Scharfenberg bei Meißen mehrere ihres Stiels beraubter Reisigbesen durch die Luft. Darüber berichtet Stephan Rex vom Lions Club Meißen. Seit nunmehr 18 Jahren führen die Meißner Lions das traditionelle Besenwerfen durch. In diesem Jahr waren neben den beiden Lions Clubs aus Meißen auch Mannschaften von befreundeten Clubs aus Dresden, Freital, Radebeul und Riesa sowie der Rotary Club Meißen an den Start gegangen.

Beim Besenwerfen geht es darum, ähnlich den Regeln des Boßelns, dass gegeneinander antretende Mannschaften eine vorgegebene Strecke mit möglichst wenigen Besenwürfen zurücklegen. Je nach Geschick und Motivation der werfenden Personen werden die Besen über Stock und Stein bis ins Ziel geworfen. Dabei kann es aber auch schon mal vorkommen, dass im Übereifer und in Nichtbeachtung möglicher unklarer Windverhältnisse ein Besen unerwartet im Geäst, der am Wegesrand stehenden Bäume landet. Doch neben all dem Spaß und den während der Wanderung geführten persönlichen Gespräche, flogen die Besen natürlich wie immer auch für einen guten Zweck.

In diesem Jahr wurde der Reinerlös der Veranstaltung durch den gastgebenden Lions Club Meißen verdoppelt. Zuzüglich dankenswert-großzügiger Einzelspenden des LC Riesa sowie von Clubmitgliedern konnte ein Betrag von 1.000 Euro auf das Spendenkonto der Ukraine-Hilfe der Stiftung der Deutschen Lions überwiesen werden. (SZ)