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"Lockdown kam deutlich zu spät"

Zumindest aus medizinischer Sicht, meint Dr. Martin Wolz, Ärztlicher Direktor am Elblandklinikum Meißen. Das Krankenhaus habe seine Belastungsgrenze erreicht.

Von Martin Skurt
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Dr. Martin Wolz ist Ärztlicher Direktor am Elblandklinikum Meißen und Chefarzt der Fachabteilung für Neurologie und Geriatrie, die unter anderem die Schlaganfallstation umfasst.
Dr. Martin Wolz ist Ärztlicher Direktor am Elblandklinikum Meißen und Chefarzt der Fachabteilung für Neurologie und Geriatrie, die unter anderem die Schlaganfallstation umfasst. ©  Archivfoto: Claudia Hübschmann

Meißen. Im Landkreis Meißen sei die Situation schon seit den Herbstferien angespannt, erklärt Dr. Martin Wolz, Ärztlicher Direktor im Elblandklinikum Meißen. "Das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Kontaktbeschränkungen ist essenziell. Deswegen ist dieser Lockdown alternativlos." Das Elblandklinikum in Meißen konzentriert sich seit dem Frühjahr fast ausschließlich auf Corona-Patienten. "Die strukturellen Voraussetzungen haben uns jetzt geholfen", so Martin Wolz. "Zwar sind wir in Meißen mit einer deutlich schwächeren Patientenzahl unterwegs als sonst, aber trotzdem an einer Belastungsgrenze."

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