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PLUS Meißen

4. Grundschule bekommt einen Namen

Die Stadträte stimmten jetzt einem Vorschlag aus der Elternschaft zu.

Die neue Grundschule soll Arita-Grundschule heißten. Im nächsten Frühjahr soll die Namensweihe vollzogen werden - wenn möglich mit Gästen aus der japanischen Partnerstadt.
Die neue Grundschule soll Arita-Grundschule heißten. Im nächsten Frühjahr soll die Namensweihe vollzogen werden - wenn möglich mit Gästen aus der japanischen Partnerstadt. © Claudia Hübschmann

Meißen.  Im nächsten Frühjahr soll die Namensweihe sein – und die 4. Grundschule Arita-Schule heißen. Die Stadträte haben den Weg dafür geebnet und einen Beschlussentwurf aus dem Familienamt einstimmig angenommen. Dieser stützte sich auf einen  Antrag aus der Elternschaft der Schule, die 2019 gegründet wurde. In diesem Jahr bestand die Partnerschaft zwischen und Meißen und der japanischen Porzellanstadt Arita genau 40 Jahre.

Dass die neue Grundschule am Aritaring gebaut wurde, habe bei den Überlegungen zur Namensgebung natürlich eine wichtige Rolle gespielt. Ebenso die Zierkirschbäume, die  hier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der deutsch-japanischen Städtepartnerschaft angepflanzt wurden, als bleibendes Geschenk aus der Stadt Arita. "Zudem wurden bereits bei der künstlerischen Gestaltung der Schule Elemente der japanischen Kultur/Ästhetik im Innen- und Außenbereich verarbeitet/verwendet. Der gewählte Name rundet damit das Gesamtbild ab", heißt es in dem Antrag der Elternvertreter.

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Der Name soll auch den Weg für eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Arita bereiten, erklärte Schulleiter Patrice Hübsch vor den Stadträten. Eine gute Gelegenheit dafür könnte die Namensweihe bieten, die im März des kommenden Jahres vorgesehen ist. Dann nämlich sind im Rahmen des Jugendaustausches zwischen beiden Städten Gäste aus Arita in Meißen, wie der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Meißen-Arita/Japan Kay Leonhardt informiert. Die Gäste aus der japanischen Partnerstadt sollen an der Zeremonie teilnehmen. 

Einen Entwurf für den Namen, der dann an der Fassade des Schulgebäudes angebracht wird, hat der Meißner Porzellankünstler Olaf Fieber bereits erarbeitet. Er hat den Namen der Partnerstadt in Anlehnung an die japanische Schriftkunst gestaltet. 

Die Nachricht, dass in Meißen eine Schule den Namen der Partnerstadt erhält, sei in Arita mit großer Freude aufgenommen worden, berichtet Kay Leonhardt. Er habe dem Schulleiter herzliche Glückwünsche aus Arita übermittelt. Die Idee einer Schulpartnerschaft mit der Arita-Schule in Meißen sei bei den Partnern der Freundschaftsgesellschaft in der Partnerstadt sehr positiv aufgenommen worden.  Man bemühe sich darum, entsprechende Kontakte anzubahnen. (SZ/da)

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