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Ausgezeichnete Elblandkliniken

Auf Diabetes-Patienten müssen Krankenhäuser besonders achten. Die Kliniken Meißen, Riesa, Radebeul haben dafür ein Paket an Maßnahmen geschnürt.

Die Diabetes-Gesellschaft hat den Elblandkliniken ein besonderes Gütesiegel verliehen, weil sie sich intensiv einer speziellen Patientengruppe widmen.
Die Diabetes-Gesellschaft hat den Elblandkliniken ein besonderes Gütesiegel verliehen, weil sie sich intensiv einer speziellen Patientengruppe widmen. © Claudia Hübschmann

Berlin/Meißen. Menschen mit Diabetes müssen zuweilen wegen anderer Beschwerden ins Krankenhaus, beispielsweise für eine Operation am Knie. Aber können sie sicher sein, dass sie dort mit ihrer Vorerkrankung optimal versorgt werden? Etwa bei einer auftretenden Unterzuckerung? Im Elblandklinikum Meißen können sie sich darauf verlassen: Die Einrichtung wurde von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erstmalig mit dem Qualitäts-Siegel "Klinik für Diabetespatienten geeignet" ausgezeichnet.

Teppich Schmidt
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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Diabetes ist die bedeutendste Volkskrankheit in Deutschland: Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Daher haben Ärzte und Pfleger in Kliniken sehr oft mit Patienten zu tun, die zusätzlich zu ihrer aktuellen Erkrankung noch einen Diabetes haben. "Patienten sollten darauf achten, dass das Personal in der Klinik sich auch mit Diabetes sehr gut auskennt", sagt DDG-Präsidentin Frau Prof. Dr. Monika Kellerer. Dafür hat die DDG das Zertifikat "Klinik für Diabetespatienten geeignet DDG" entwickelt, welches nun das Elblandklinikum Meißen erhalten hat: "Das Elblandklinikum Meißen stellt eine fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz sicher, von der die Patienten auf allen Stationen profitieren", sagt Kellerer.

Um das Siegel zu bekommen, musste das Elblandklinikum Meißen umfangreiche Maßnahmen nachweisen, unter anderem spezielle Schulungen für das Pflegepersonal, das Vorhandensein qualifizierter, Diabetes-erfahrener Ärzte, die für die Patienten auf allen Stationen die optimale Behandlung der Vorerkrankung Diabetes mellitus festlegen und durch schriftliche Anleitungen, zum Beispiel Notfallplänen bei Unter- oder Überzuckerungen, ihre Kollegen fachübergreifend unterstützen. Auf jeder Station sind mindestens zwei Pflegekräfte speziell geschult und unterstützen das Ärzteteam bei der optimalen Betreuung der Diabetespatienten. Auch bei Operationen und Narkosen wird die Diabetes-Erkrankung mit berücksichtigt.

Bei Neuaufnahme wird Blutzucker kontrolliert

"So können viele Komplikationen für Patienten mit Diabetes im Vorhinein vermieden und die Patienten früher entlassen werden", sagt PD Dr. Martin Wolz, Ärztlicher Direktor der Klinik. "Wir freuen uns über das Zertifikat der DDG als Bestätigung für eine fachlich optimale Behandlung. Besonders hervorzuheben ist hier das hohe Engagement der im Haus tätigen Diabetologin, Dr. Katja Frömter, die unterstützt durch den Chefarzt der Medizinischen Klinik, Dr. Jörg Patzschke, die umfangreichen Arbeiten hierfür geleistet hat."

Von den zusätzlichen Maßnahmen profitieren auch Patienten, deren Diabetes noch gar nicht entdeckt wurde. Denn bei jeder Neuaufnahme werden routinemäßig die Blutzuckerwerte kontrolliert. So werden auch neue Diabetesfälle entdeckt – was für die Betroffenen sehr wertvoll ist, denn der Diabetes wird im Folgenden während des Krankenhausaufenthaltes berücksichtigt. Das sichert unmittelbar den Behandlungserfolg und zusätzlich lassen sich durch die frühe Diagnose und rechtzeitige Therapie Folgeschäden verhindern.

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Das DDG-Zertifikat gilt für drei Jahre, dann muss die Klinik erneut nachweisen, dass sie die strengen Kriterien der DDG erfüllt. Auch für einweisende Ärzte bietet das Siegel eine wichtige Entscheidungshilfe, um eine Diabetes-adäquate stationäre Behandlung für ihre Patienten zu finden. (SZ)

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