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Badperle schließt bald

Die Stadt Nossen hat kein Geld mehr für die Bad-Gaststätte. Jetzt sucht sie einen Pächter.

Wenn die Stadt keinen Pächter findet, bleibt die Gaststätte "Badperle" in Nossen bald zu.
Wenn die Stadt keinen Pächter findet, bleibt die Gaststätte "Badperle" in Nossen bald zu. © Claudia Hübschmann

Nossen. Die Stadt Nossen hat kaum noch Geld, aber nicht erst seit der Corona-Pandemie. Nun muss die von der Stadt betriebene Bad-Gaststätte „Badperle“ Ende November geschlossen werden. „Das müssen wir aus haushälterischen Gründen“, sagt Bürgermeister Christian Bartusch (SPD). „Manchmal muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen“, erklärt er die Arbeit eines Bürgermeisters.

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Doch noch sei der Bad-Kiosk in Betrieb, auch der Gastbetrieb habe gleichzeitig geöffnet, betonte Bartusch. Auf Nachfrage könne auch die Kegel- und Bowlingbahn geöffnet werden.

Derzeit sucht die Stadt nach einem Pächter für die Gaststätte. Eine Ausschreibung erfolgte bereits. Geplant sei die Übergabe ab 1. Dezember dieses Jahres.

Die Bad-Gaststätte ist mit etwa 70 Plätzen und 20 weiteren auf der Terrasse sowie jeweils vier Kegel- und Bowlingbahnen bei den Nossenern beliebt. Die Kegelbahn ist wettkampftauglich und wird vom ortsansässigen Sportverein genutzt.

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