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Corona: Starker Tageszuwachs im Kreis Meißen

Der Inzidenzwert hält sich aber unter der 500. In den nächsten Tagen beginnen in der Sachsenarena die Impfungen vor allem für Personen über 80 Jahre.

Das Personal vom DRK ist schon lange da: Falk Glombik, Christoph Ruppert (Einrichtungsleiter) und Innocent Töpper im Impfzentrum in der Sachsenarena Riesa. Am Samstag ist der Testlauf. Dann geht es hoffentlich bald los.
Das Personal vom DRK ist schon lange da: Falk Glombik, Christoph Ruppert (Einrichtungsleiter) und Innocent Töpper im Impfzentrum in der Sachsenarena Riesa. Am Samstag ist der Testlauf. Dann geht es hoffentlich bald los. © Sebastian Schultz

Meißen. Der kräftige Anstieg ist auch am Mittwoch nicht zu bremsen. Im Landkreis Meißen sind bislang 9.662 Personen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Davon befinden sich 1.856 Personen aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 244 positiv getestete Personen hinzugekommen. Am Dienstag betrug der Zuwachs 371 neue Fälle, am Montag 52, am Sonntag 85 Personen, am Sonnabend 99 und am Freitag noch 236. Der bisherige Höchstwert war am 30. Dezember mit 373.

Es sind zudem gegenwärtig 358 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der 7-Tage-Inzidenzwert des Robert Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt heute 457,1 (Vortag: 492,7). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine Inzidenz von 489.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 209 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 27 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 375 Personen sind insgesamt verstorben. Dies sind elf weitere Todesfälle im Vergleich zu Dienstag.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 1.856 aktiv Infizierten wohnen in Riesa (264), Meißen (211), Großenhain (174) und Radebeul (172). Es folgen Coswig (148), Nossen (88), Weinböhla (85), Klipphausen (76), Radeburg (68), Strehla (65), Gröditz (63) und die Verwaltungsgemeinschaft Nünchritz/Glaubitz (57).

Jetzt bereiten die 13 Impfzentren im Freistaat Sachsen ihren Start für die Corona-Impfungen am 11. Januar vor. Mittelsachsen meldet das Zentrum in Mittweida einsatzbereit. Das Impfzentrum im Landkreis Meißen in der Riesaer Sachsenarena testet am Samstag die neue Einrichtung. Aber geimpft werden dann nur bestimmte Personenkreise. „Vorrangig erhalten Menschen über 80 Jahre und Personal in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern die Impfung“, informiert Kai Kranich vom DRK. „Wir werden rechtzeitig und breit informieren, wenn individuelle Impftermine möglich sind“, ergänzt Juliane Morgenroth, Sprecherin des Sächsischen Sozialministeriums.

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In der aktuellen Diskussion um die Covid-Impfstrategie möchte die Deutsche Gesellschaft für Immunologie darauf hinweisen, dass bereits die erste Impfung ab Tag 14 einen beträchtlichen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bieten kann. Auf eine zweite Impfung darf nicht verzichtet werden, sie kann aber auch später als an Tag 21 (Biontech/Pfizer) bzw. Tag 28 (Moderna) erfolgen. In der Pandemielage sei es vertretbar, mit den jetzt vorhandenen Impfdosen möglichst vielen Menschen erst einmal die erste Immunisierung zu ermöglichen, und die zweite Impfung verzögert, aber innerhalb von 60 Tagen nachzuholen.

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