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Meißen: 140 Personen wegen Corona im Krankenhaus

Der Inzidenzwert im Landkreis Meißen ist über 450 angestiegen. Noch steht der Ort für das Kreis-Impfzentrum nicht fest.

Eine Stationsschwester an der Elblandklinik Meißen mit einem Abstrichröhrchen. Insgesamt 140 Corona-Patienten aus dem Landkreis Meißen werden stationär behandelt. 18 davon sind auf der Intensivstation.
Eine Stationsschwester an der Elblandklinik Meißen mit einem Abstrichröhrchen. Insgesamt 140 Corona-Patienten aus dem Landkreis Meißen werden stationär behandelt. 18 davon sind auf der Intensivstation. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die sehr hohen Tageszuwächse an neuen Corona-Fällen halten an. Im Landkreis Meißen gibt es am Mittwoch 4.355 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen, teilte das Landratsamt mit. Davon befinden sich 1.370 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 209 neu infizierte Personen hinzugekommen. Am Dienstag wurde sogar ein Rekordzuwachs von 226 Personen gemeldet. Der bisherige Tagesrekord war am 27. November mit 217 neuen Fällen. 1.582 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 140 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 18 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 143 Personen sind insgesamt verstorben. Das sind sieben Verstorbene mehr als am Vortag.

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Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert Koch-Instituts ist weiter angestiegen und beträgt für den Landkreis Meißen jetzt 451,4 (Vortag: 429,4). Das Gesundheitsamt Meißen errechnet einen ähnlich hohen Inzidenzwert von 449,3. Die Inzidenz im Landkreis liegt damit noch mal sehr deutlich über der ebenfalls schon hohen Inzidenz des Freistaates Sachsen (315,2).

Die meisten der aktuell 1.370 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (187), Riesa (173), Meißen (161) und Großenhain (109). Es folgen Coswig (99), Ebersbach (87) und Schönfeld/Lampertswalde (60).

© Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meiße
Foto: Gesundheitsamt Meiße © Gesundheitsamt Meißen
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Noch keine Aussage macht das Landratsamt zu dem geplanten Corona-Impfzentrum im Landkreis Meißen. Verantwortlich sei das DRK, hieß es lediglich. Offenbar steht der endgültige Standort für dieses Zentrum noch nicht fest, anders als beispielsweise im Kreis Görlitz (Messe Löbau) oder Sächsische Schweiz (ehemaliger Aldimarkt in Pirna). Insgesamt sollen in Sachsen 13 solche Impfzentren eingerichtet werden. Jeder Sachse kann dann entscheiden, wo er sich impfen lassen möchte. Es muss nicht unbedingt am Heimat- oder Arbeitsort sein. Nach Angaben des DRK Sachsen sollen die Impfzentren bis 15. Dezember startklar sein. Das Impfen wird aber erst um den Neujahrstag herum beginnen.

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Seit Dienstag gilt die aktualisierte Hygiene-Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen. Sie regelt die Besuche von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen sowie in stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen. Besuche dort sollen weiterhin möglich sein, doch den Gästen wird der Zutritt in diesen Einrichtungen nur nach erfolgtem Corona-Test mit negativem Testergebnis gewährt. Zudem sind die Besucher wie bislang auch zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen verpflichtet. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website www.coronavirus.sachsen.de unter Amtliche Bekanntmachungen.

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