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Hilfe für Bauherren in der Altstadt

Damit Zuschüsse fließen können, beteiligt sich die Stadt daran – mit jeweils 20 Prozent.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Meißen. Mit drei einstimmig gefassten Beschlüssen haben die Stadträte Geld insgesamt fast 200.000 Euro freigegeben, um private Bauherren bei Sanierungsvorhaben in der historischen Altstadt zu unterstützen. Die Stadt übernimmt einen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent, damit die Bauherren Finanzhilfen aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erhalten können.

Für die denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes in der Görnischen Gasse 38 beträgt die Zuwendung der Stadt rund 26.000 Euro, für die Leipziger Straße 25 fast 110.000 Euro, und für die Modernisierung des Gebäudes an der Lorenzgasse 6 stehen rund 58.000 Euro zur Verfügung. Das Geld war Bestandteil einer im Juni von den Stadträten beschlossenen Prioritätenliste, die verschiedene Maßnahmen enthielt, die in die nächsten Jahre verschoben werden sollten, um den Haushalt für 2020 zu entlasten. Das Sparpaket hatte einen Umfang von insgesamt 850.000 Euro.

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Uwe Köhler von der CDU/FDP/Freie Bürger/U.L. M.-Großfraktion hatte im Juli den Antrag gestellt, die drei Maßnahmen wieder von der Sparliste zu streichen. Es bestehe die Gefahr, dass die Modernisierungsvorhaben in der historischen Altstadt nicht wie vorgesehen weitergeführt werden können, hatte er zur Begründung erklärt. Dem waren die Stadträte gefolgt. (SZ/da)

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