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Meißen braucht Mut zu Leuchttürmen

Die Stadt sollte beim Bauen experimentierfreudiger sein, rät ein Spezialist.

Noch ist es eine grüne Wiese: Doch auf diesem Grundstück am Meißner Fürstenberg sollen ökologisch vorbildliche Bauten entstehen.
Noch ist es eine grüne Wiese: Doch auf diesem Grundstück am Meißner Fürstenberg sollen ökologisch vorbildliche Bauten entstehen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Das Rathaus hat jetzt eine positive Bilanz des letzten Immobiliensymposiums gezogen. Besonderes Highlight sei der Besuch von Prof. Dr. Harald Simons gewesen, der als einer der profiliertesten Immobilienexperten Deutschlands gilt.

Er hatte bereits 2017 eine Studie veröffentlicht, in der er Meißen mit seinem Wohnungsmarkt auf einem der vordersten Plätze unter den sächsischen Mittelstädten sah. Diese Einschätzung bekräftigte Simons auch diesmal. Meißen habe vor allem deshalb Potenzial, weil es in Sachen Infrastruktur, Kultur- und Freizeitangebot wie eine viel größere Stadt wirke. Allerdings müsse man Mut zu sogenannten Leuchtturmprojekten aufbringen, die mit neuen Ideen und alternativen Formen des Wohnens und Arbeitens punkten.

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Hier hatte Baudezernent Albrecht Herrmann, der zu aktuellen Bauprojekten in Meißen berichtete, gute Nachrichten. So will die Stadt Meißen etwa im neu geplanten Wohngebiet am Fürstenberg ganz auf innovative Ideen der ökologischen Stadtplanung und des Klimaschutzes setzen. Dazu zählen energetisch optimierte Bauformen und Bauweisen ebenso wie die Nutzung digitaler Steuerungsmöglichkeiten und die Unterstützung nachhaltiger Mobilitätskonzepte.

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Auch die Stadterneuerungs- und Entwicklungsgesellschaft kann auf ein besonderes Pilotprojekt verweisen. Gemeinsam mit Planer Knut Hauswald und der Ingenieurgemeinschaft Cossebaude realisierte sie gerade den Neubau eines energieautarken Mehrfamilienhauses am Albert-Mücke-Ring. Geschäftsführerin Birgit Richter stellte das Projekt im Rahmen des Symposiums vor. (SZ)

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