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Sonderschau vorerst nicht zu sehen

Das Stadtmuseum muss geschlossen bleiben. Leiterin Linda Karohl-Kistmacher will dennoch vielen einen Besuch ermöglichen.

Im Stadtmuseum sollte an diesem Sonnabend die neue Sonderschau "Silberglanz & weiße Erde" eröffnet werden.
Im Stadtmuseum sollte an diesem Sonnabend die neue Sonderschau "Silberglanz & weiße Erde" eröffnet werden. © Claudia Hübschmann

Meißen. "Silberglanz & weiße Erde" – unter diesem Titel will die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum mit den Traditionen des Bergbaus in der Stadt und im Meißner Land bekannt machen. Die Schau, die in den Räumen der ehemaligen Franziskanerklosterkirche aufgebaut wurde, sollte am Sonnabend eröffnet werden. Wegen der jetzt verlängerten Vorsichtsmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie wird das nicht vor dem 21. Dezember möglich sein.

Damit viele Meißner und Gäste der Stadt die Sonderausstellung besuchen können, wenn dies wieder möglich ist, soll sie verlängert werden. Statt bis Ende Februar sollen die Exponate bis Ostern 2021 zu sehen sein, informiert Museumsleitern Linda Karohl-Kistmacher. Sie ist bereits dabei, Briefe an die Leihgeber zahlreicher Ausstellungsstücke – u.a. festliche bergmännische Uniformen, Modelle zum Kaolinabbau und verschiedene Kunstwerke – zu schreiben, und sie um eine längere Ausleihe zu bitten.

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Wenn das Stadtmuseum in den nächsten Wochen geschlossen bleiben muss, treffen Linda Karohl-Kistmacher und ihre Mitarbeiter erste Vorbereitungen für die nächste Sonderausstellung, deren Eröffnung im Mai vorgesehen ist. Unter dem Titel "Alltag, Aufschwung, Neuanfang" widmet sie sich den 50er Jahren. Gezeigt werden sollen viele Exponate aus dem alltäglichen Leben der Menschen in Meißen. (SZ/da)

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