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Neubauten in Klipphausen

Mehr Sicherheit für Fahrgäste: Die Gemeinde baut drei neue Bushaltestellen.

In ähnlichem Design soll ein weiteres Buswartehäuschen in Scharfenberg entstehen.
In ähnlichem Design soll ein weiteres Buswartehäuschen in Scharfenberg entstehen. © Uta Büttner

Klipphausen. In den Ortsteilen Munzig, Scharfenberg und Wildberg baut die Gemeinde jeweils eine neue Bushaltestelle. An allen drei Haltestellen werden drei mal zwei Meter große Wartehäuschen gebaut. Zudem haben sie einen 18 Zentimeter hohen Busanfahrbord. So ist ein barrierefreies Ein- und Aussteigen möglich. Das Design der Wartehäuser ist jeweils den bereits im Ort vorhandenen angepasst gewählt worden.

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So wird in Munzig die Haltestelle „Munziger Hauptstraße, Abzweig Burkhardswalde“ an der S 83 mit einer Länge von 14 Metern gebaut. Derzeit steht an dieser Stelle nur ein Haltestellenschild. Zudem ist kaum Fläche für Wartende vorhanden. „Die Leute stehen direkt an der Straße. Das stellt natürlich eine Gefahr dar“, sagte Bauamtsmitarbeiter Michael Hegenbart in der März-Gemeinderatssitzung. Derzeit müssen ÖPNV-Nutzer auf der S 83 laufen, um zur Haltstelle zu gelangen. Deshalb wird auch ein Stück Fußweg von der Haltestelle bis zur Burkhardswalder Straße errichtet.

In Scharfenberg wird die Haltestelle „Reichenbacher Straße“ ein paar Meter in Richtung Reichenbach verlegt. „Die bisherige Haltestelle liegt verkehrsungünstig, deshalb wurde nun ein neuer, verkehrssicherer Standort gewählt“, erklärte Hegenbart den Gemeinderäten.

Die dritte Haltestelle „Cossebauder Straße“ wird in Wildberg an der B 6 in Richtung Dresden mit einer Länge von 14 Metern gebaut. Derzeit gibt es dort nur ein Haltestellenschild und einen Wartebereich auf dem Fußweg.

Gemeinderat Markus Flade (Triebischtaler Bürgerbündnis Klipphausen) merkte in der Sitzung an, zukünftig vielleicht ein anderes Design für die Wartehäuser zu wählen, „was besser in die ländliche Region passt.“ Er finde die Ausführung mit Glas nicht so schön, wobei sich über Geschmack bekanntlich streiten ließe. Doch teilweise nützten die Wartehäuschen auch nichts, da sie mitunter keinen richtigen Schutz böten.

Ende März, Anfang April soll laut Hegenbart mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende Juni dieses Jahres geplant. Die Baukosten betragen etwa 82.000 Euro brutto, gefördert wird die Maßnahme durch den Freistaat Sachsen mit 75 Prozent. „Durch die Neubauten erhöhen wir die Sicherheit der Fahrgäste und auch den Fahrgastkomfort. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des ÖPNV in unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Mirko Knöfel (parteilos).

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