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Schülerin bekommt Auslandsstipendium

Luise Band kann für ein Jahr die USA kennenlernen. Nossen hat die Gymnasiastin verabschiedet.

Die Nossener Schülerin Luise Band (Mitte) wird von Susann Rüthrich und Bürgermeister Christian Bartusch nach Amerika verabschiedet.
Die Nossener Schülerin Luise Band (Mitte) wird von Susann Rüthrich und Bürgermeister Christian Bartusch nach Amerika verabschiedet. © Stadt Nossen

Nossen. Sie strahlt übers ganze Gesicht. Luise Band aus dem Nossener Ortsteil Graupzig fliegt für ein Jahr nach Amerika und wird dort an einer Highschool lernen. Während ihres einjährigen Aufenthaltes in West Virginia wohnt die 17-Jährige bei einer Gastfamilie. Erste Kontakte gab es bereits. Ermöglicht wird ihr diese Reise durch ein Stipendium des Deutschen Bundestages. Sie hatte sich für das Parlamentarische Patenschafts-Programm beworben und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt.

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Ziel dieses regelmäßig stattfindenden Jugendaustausches zwischen Deutschland und den USA ist es, persönliche Verbindungen zwischen jungen Menschen beider Länder zu knüpfen und den Alltag, die Kultur und Politik des Gastlandes kennenzulernen. Als Junior-Botschafterin Deutschlands soll Luise Erfahrungen, Werte und Lebensweisen ihres Landes vermitteln. „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, mit dem Stipendium ein Jahr in den USA zu verbringen“, sagte die Schülerin.

Bürgermeister Christian Bartusch (SPD) verabschiedete die Nossener Gymnasiastin: „Es ist schön, dass im Rahmen des Jugendaustauschs junge Menschen die Welt entdecken und sprichwörtlich ihren Horizont erweitern können.“ Im Gegenzug wird ein Schüler aus Maryland in Nossen zu Gast sein.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich hat die Patenschaft für Luise übernommen, „Luise hat ganz sicher eine tolle, spannende Zeit vor sich. Ich wünsche ihr eine gute Reise, viele schöne und bleibende Erlebnisse und neue Kontakte und Freundschaften.“

Bereits 1983 vereinbarten der USA-Kongress und der Deutsche Bundestag den beiderseitigen Jugendaustausch. Die Idee ist, feste persönliche Verbindungen zwischen jungen Menschen in beiden Ländern zu knüpfen, gemeinsame politische Wertvorstellungen zu festigen und die Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Jahr für Jahr werden seitdem im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPS) Stipendien vergeben. Das PPP-Stipendium umfasst die Kosten für die Reise, Vorbereitung und Betreuung sowie notwendige Versicherungen. Abgeordnete des Deutschen Bundestages übernehmen die Patenschaft für die jungen Menschen. Weitere Informationen unter www.bundestag.de/ppp. (ub)

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