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Vandalismus im Lager Mühlberg

Am Wochenende beschädigten Unbekannte das Sicherheitsglas einer Schautafel. Die Kripo ermittelt.

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© SZ/Uwe Soeder (Symbolfoto)

Mühlberg. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes zeigten am Dienstagnachmittag eine Sachbeschädigung im Ortsteil Neuburxdorf im benachbarten brandenburgischen Elbe-Elster-Kreis an. Auf dem Gelände der Gedenkstätte Lager Mühlberg war von Unbekannten im Verlauf des vergangenen Wochenendes das Sicherheitsglas einer Schautafel beschädigt worden. Der Schaden wurde mit einigen hundert Euro angegeben. Inzwischen hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen dazu aufgenommen.

Auf dem Areal existierte im Zweiten Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager, in dem von 1939 bis 1945 etwa 3.000 Gefangene vor allem an Tuberkulose und Typhus starben. Im Anschluss errichtete die Sowjetische Geheimpolizei dort das „Speziallager Nummer 1“, in dem deutsche Zivilisten ohne Haftbefehl eingesperrt wurden. Nach sowjetischen Akten starben dort knapp 6.800 Menschen, überwiegend an Unterernährung und Krankheiten.

78-Jährige um 15.000 Euro betrogen

Weinböhla. Am Dienstag haben Unbekannte eine Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen. Ein vermeintlicher Anwalt und ein falscher Polizeibeamter riefen die 78-Jährige an und gaben vor, dass der Sohn der Frau einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Haft abzuwenden, sollte die Frau 15.000 Euro bezahlen. Die Seniorin besorgte das Geld und übergab es in der Nähe des Elbeparks in Dresden an einen Boten.

Zwei Auffahrunfälle in kurzer Zeit

Riesa. Bei zwei Auffahrunfällen in der Abfahrt der B 169 zur Lauchhammer-Straße sind am Dienstagmorgen kurz nacheinander jeweils 6.000 Sachschaden entstanden.

Zunächst stießen an der Lauchhammer-Straße ein Hyundai ix20 und ein Audi A3 zusammen. Der 62-Jährige im Hyundai kam auf der Abfahrt aus Richtung Großenhain. An der Kreuzung Lauchhammer-Straße fuhr er auf den Audi des 38-Jährigen auf, der an der roten Ampel wartete.

Etwas später fuhr ein 24-Jähriger in derselben Abfahrt mit einem VW Passat auf einen Skoda Karoq auf. Bei beiden Unfällen wurde niemand verletzt. Es entstand jeweils ein Sachschaden von rund 6.000 Euro.

16-Jähriger Mopedfahrer verletzt

Riesa. Am Dienstagnachmittag ist ein Mopedfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Paul-Greifzu-Straße verletzt worden. Der Fahrer eines Renault Zoe bog von einem Grundstück auf die Straße ein. Dabei stieß er mit dem 16-Jährigen zusammen, der mit einer Schwalbe von links kam und in Richtung Lauchhammerstraße unterwegs war. Der Jugendliche stürzte und wurde verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro.

Mülltonne angezündet

Großenhain. Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch eine Restmülltonne auf einem Parkplatz an der Dresdner Straße angezündet. Ein Zeuge bemerkte den Brand und alarmierte die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten löschten die Flammen und suchten das Umfeld nach Tatverdächtigen ab, konnten aber niemanden feststellen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens blieb bislang unbeziffert.

Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen

Großenhain. Beamte des Polizeireviers Großenhain haben einen Motorrollerfahrer gestoppt, der ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs war. Die Polizisten kontrollierten den Yamaha-Roller in der Nacht zu Mittwoch auf der Merschwitzer Straße. Der 39-jährige Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis. Ein Drogentest bei ihm reagierte positiv. Zudem war das Versicherungskennzeichen des Rollers nicht gültig. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und fertigten entsprechende Anzeigen gegen den Deutschen.

E-Roller-Fahrer unter Drogen gestoppt

Riesa. Ein 24-Jähriger muss sich wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss verantworten. Der Mann war am späten Dienstagabend mit einem Elektro-Roller auf der Rostocker Straße unterwegs. Ein Drogentest im Rahmen einer Verkehrskontrolle reagierte positiv auf Amphetamine.