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PLUS Meißen

Schülerplus für Kreis Meißen

Das Abwandern von Auszubildenden sei bei der Standortreform des Freistaates verhindert worden, sagt die Meißner CDU-Abgeordnete Daniela Kuge.

Geht der Kreis Meißen aus der Reform des Berufsschulnetzes im Freistaat als Sieger hervor?
Geht der Kreis Meißen aus der Reform des Berufsschulnetzes im Freistaat als Sieger hervor? © hübschmann

Meißen. Bei der jüngsten Fraktionssitzung der CDU- Fraktion hat Staatsminister Christian Piwarz (CDU) die aktuelle Schulnetzplanung für die Berufsschulen in Sachsen vorgestellt. Ein Blick auf die Zahlen macht den Erfolg der Verhandlungen der kommunalen Ebene und der Kreishandwerkerschaft mit dem sächsischen Kultusministerium deutlich.

"Wir konnten das Abwandern von Berufsschülerinnen und -schülern aus dem Landkreis Meißen verhindern! Das freut mich sehr, denn es ist von enormer Bedeutung, dass die Berufsschulstruktur im ländlichen Raum erhalten bleibt", so die CDU-Abgeordnete Daniela Kuge. So ergibt die Schätzung der Entwicklung der Schülerzahlen bei den Zu- und Abgängen ein Plus von 125 für den Landkreis Meißen.

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Das Ziel das Berufsschulnetzes im ländlichen Raum zu stabilisieren und zu stärken wird mit der aktuellen Planung erreicht. "Um der Abwanderung von jungen Menschen aus dem ländlichen Raum etwas entgegenzusetzen, ist der Erhalt der Berufsschulen ein richtiger und wichtiger Schritt", so Daniela Kuge weiter.

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Aktuell gibt es im Freistaat 61 Berufliche Schulzentren, die von rund 70.000 Schülern und Lehrlingen besucht werden. 49.000 davon absolvieren eine duale Berufsausbildung. Der demografische Wandel und neue Anforderungen an die berufliche Bildung erfordern eine landesweit abgestimmte Planung. (SZ)

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