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Meißen

Stadt unterstützt Vereine

Die Suchberatung der Diakonie sowie das Kinder- und Jugendhaus KAFF erhalten finanzielle Zuwendungen.

Symbolfoto
Symbolfoto © Monika Skolimowska/dpa

Meißen. 500 Euro bekommt die Suchtberatungs- und Suchtbehandlungsstelle des Diakonischen Werkes Meißen gGmbH. Geschäftsführer Frank Radtke nahm einen Bescheid über diese finanzielle Förderung aus den Händen von Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) entgegen.

Mit dem Zuschuss soll die Arbeit der Beratungsstelle unterstützt werden. Sowohl suchtgefährdete und suchtkranke Menschen als auch Angehörige, Freunde, Bezugspersonen und Interessierte können sich an die Stelle in der Johannesstraße 9 in Meißen wenden, wie Rathaus-Sprecherin Gerda Kegler erklärt. Die Beratung dort ist grundsätzlich vertraulich, kostenlos und konfessionsunabhängig. Neben Suchtmitteln wie Alkohol rückten in den letzten Jahren auch Computer- und Handysucht stärker in den Fokus. Themen, zu denen die Suchtberatungsstelle auch an den Meißner Schulen aufklärt.

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Jährlich stellt die Stadt im Haushalt finanzielle Mittel für die Unterstützung der Vereinstätigkeit bereit. Über die Verteilung des Geldes entscheidet der Sozial- und Kulturausschuss.

Auch der Verein Kinder- und Jugendhaus KAFF e.V. des Diakonischen Werkes Meißen gGmbH bekommt einen Zuschuss von der Stadt in Höhe von 2.500 Euro. Das Geld soll für verschiedene Projekte mit pädagogischer Betreuung verwendet werden. So ist beispielsweise geplant, den Außenbereich des Treffpunktes mit einer Sitzecke auszustatten und einen Garten anzulegen. Hierbei sollen sich die Kinder und Jugendlichen aktiv einbringen. Zusätzlich wird es in den Ferien weitere projektbezogene Angebote und Ausflüge geben.

Seit über 25 Jahren ist das KAFF Anlaufpunkt für die vorwiegend im Stadtteil Triebischtal lebende Jugend. Kinder ab dem Schuleintritt und Jugendliche bis zum Berufsstart können die Freizeitangebote der Einrichtung wahrnehmen und die vorhandenen Freiräume zum entspannten Treff und Austausch nutzen. Außerdem helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Hausaufgaben und unterstützen die Mädchen und Jungen in schwierigen Situationen und bei der Bewältigung von Konflikten und anderen Problemen, erläutert Gerda Kegler.

In diesem Jahr wurden insgesamt vier Anträge zur Förderung von Jugendvereinen gestellt, die mit einer Summe von insgesamt 6.570 Euro bedacht wurden. Außerdem wurden in diesem Jahr zusammen 8.175 Euro für sechs Anträge sozialer Vereine bewilligt. (SZ)

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