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Umzug erst in den Winterferien 2022

Die Stadt muss nun nach einem neuen Ausweichquartier für die Questenberg-Grundschüler suchen.

Um die Grundschule auf dem Questenberg erweitern zu können, wird parallel zur Sanierung des bestehenden Schulhauses ein weiteres Schulgebäude neu gebaut. Dabei ist es zu erheblichen Verzögerungen gekommen.
Um die Grundschule auf dem Questenberg erweitern zu können, wird parallel zur Sanierung des bestehenden Schulhauses ein weiteres Schulgebäude neu gebaut. Dabei ist es zu erheblichen Verzögerungen gekommen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Wohl ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant sollen alle Bauarbeiten an der Grundschule auf dem Questenberg erledigt sein. Das geht aus der Antwort aus dem Rathaus auf eine Anfrage von Stadtrat Thomas Kirste (AfD) hervor. In dem vom Chef des städtischen Bauamtes Dirk Herr unterzeichneten Schreiben heißt es: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist mit einer Fertigstellung der Baumaßnahmen an der Questenbergschule zum Jahreswechsel 2021/2022 zu rechnen, was einen Umzug in den Winterferien und Nutzungsbeginn mit Anfang des zweiten Schulhalbjahres ermöglicht.“

Auch durch coronabedingte Ausfälle und Lieferschwierigkeiten waren die Bauarbeiten auf dem Questenberg schon in diesem Frühjahr in Verzug geraten. Der Neubau, der neben der Sanierung des bestehenden Schulgebäudes und dem Turnhallenbau vorgesehen ist, beansprucht mehr Zeit. Wie berichtet, investiert die Stadt auf ihrer derzeit größten Baustelle insgesamt 15,5 Millionen Euro. Die Grundschule wird so ausgebaut, dass Schüler hier in jeder Jahrgangsstufe künftig in drei Klassen unterrichtet werden können.

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Weil die sanierte und erweiterte Schule erst ein ganzes Schulhalbjahr später zur Verfügung steht, muss nach neuen Interims- bzw. Ausweichlösungen für die Schüler gesucht werden. Denn am 6. September 2021, wenn das neue Schuljahr beginnt, wird es im Ausweichquartier der Questenberg-Grundschüler eng. Seit Schuljahresbeginn 2019/20 werden sie in der neuen 4. Grundschule am Aritaring unterrichtet. Am Beginn des nächsten Schuljahres, wenn die Gäste eigentlich wieder auf den Questenberg zurückkehren sollten, will die 4. Grundschule eine weitere erste Klasse eröffnen.

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Im Rathaus werde unterdessen an Lösungen gearbeitet, um den Schulbetrieb im ersten Halbjahr des Schuljahres 2021/2022 für die Schüler beider Grundschulen gewährleisten zu können, wie Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) auf Nachfrage der SZ informiert. Es stünden mehrere Varianten zur Debatte, über die man nun mit Schulleitungen, Schulkonferenzen und Elternvertretungen im Gespräch sei.

Im Januar werde sich der Stadtrat damit befassen und über die Interimslösungen entscheiden. Danach sollen Eltern und Öffentlichkeit unverzüglich informiert werden, so OB Raschke. (SZ/da)

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