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Mehr Geld für die Maler im Landkreis Meißen

430 Maler und Lackierer im Landkreis Meißen haben seit 1. April mehr Geld im Portemonnaie. Die Gewerkschaft rät allerdings, den Lohnzettel zu prüfen.

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Maler und Lackierer können sich über ein Lohnplus freuen.
Maler und Lackierer können sich über ein Lohnplus freuen. © IG Bau

In den 65 Maler- und Lackierbetrieben des Landkreises muss seit 1. April mehr Lohn gezahlt werden. Das sieht eine bereits 2022 geschlossene Tarifvereinbarung zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar Umwelt und den Arbeitgebern vor. „Der neue Mindestlohn regelt, dass kein Maler und kein Lackierer weniger als 15 Euro pro Stunde verdienen darf. Wer als Quereinsteiger arbeitet, muss mindestens 13 Euro bekommen. Daran müssen sich alle 65 Malerbetriebe im Landkreis Meißen halten“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Dresden, Jörg Borowski.

Das sei allerdings nur die „absolute Lohnuntergrenze“. Die IG BAU habe auch einen höheren Tariflohn für die Maler und Lackierer durchgesetzt. Der liege seit 1. April bei 18,44 Euro pro Stunde, so Jörg Borowski. Erfahrene Gesellen verdienen damit nach Angaben der IG BAU Dresden gut 3.190 Euro im Monat. Die Gewerkschaft rät allen Beschäftigten, ihren Lohnzettel zu prüfen. (SZ)