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Was macht der Hocker auf dem Meißner Altstadtrelief?

Über einen Mangel an Sitzgelegenheiten kann sich in Meißen niemand beschweren. In dieser Woche gab es gleich drei neue Verweilplätze. Eine ist etwas ungünstig.

Von Andre Schramm
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Am Donnerstag wurde ein Hocker auf dem Stadtrelief installiert. Er ist nicht nur zum Pausieren gedacht.
Am Donnerstag wurde ein Hocker auf dem Stadtrelief installiert. Er ist nicht nur zum Pausieren gedacht. © Claudia Hübschmann

Meißen. Große Freude am Dienstag bei den Senioren. Mit Sekt und reichlich guter Laune nahmen sie den neuen Rastplatz im Fürstengraben in Betrieb. 5.000 Euro aus dem städtischen Haushalt wurden in die überdachte Sitzmöglichkeit investiert. Am Donnerstag rückte der Bauhof dann auf der Elbstraße an. Hier installierten die Mitarbeiter unmittelbar neben dem Altstadtrelief eine Sitzbank. "Wir haben hier das Problem, dass Lkw immer wieder über das Altstadtrelief fahren bzw. darauf parken, und es damit beschädigen", sagte Bauhof-Chef Steffen Petrich gegenüber der SZ. Schon mehrmals seien dadurch die Granitsteine, die Meißens Stadtmauer symbolisieren, zerbrochen und mussten ausgetauscht werden. Auch das Pflaster daneben litt bereits öfters unter der tonnenschweren Last der Lkw. Zwei Fliegen mit einer Klappe also: neues Sitzmöbel mit Barrierefunktion. Clever.

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