Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Meißen
Merken

Meißen: Bauarbeiten auf dem Domplatz

Das Pflaster soll besser begehbar werden – und die Wiege Sachsens barrierefrei.

 2 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Das Pflaster auf dem Domplatz war lange ein Ärgernis. Nun wird damit begonnen, es zu beseitigen.
Das Pflaster auf dem Domplatz war lange ein Ärgernis. Nun wird damit begonnen, es zu beseitigen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Arbeiten zur Ebnung des Domplatzes beginnen am kommenden Montag, 7. März. Dadurch soll die geplante Barrierefreiheit erreicht werden, wie die Sprecherin der Stadtverwaltung Gerda Kegler informiert. Voraussichtlich im Juli soll dieser erste von geplanten drei Bauabschnitten abgeschlossen sein. Er erstreckt sich östlich vom Burgbergaufzug entlang des Kornhauses bis zum Zugang Albrechtsburg. Hier ist ein ebener, aus Sandsteinplatten bestehender Gehweg vorgesehen, beginnend vom Burgbergaufzug entlang des Kornhauses sowie im Bereich des Wehrgangs.

Im Zuge der Bauarbeiten wird die gepflasterte und derzeit unebene Verbindung zum Museumseingang außerdem durch ein Pflasterschleifverfahren geglättet. Darüber hinaus soll das Längsgefälle im Steilstück östlich des Aufzuges minimiert werden.

Die grün eingefärbten Bereiche auf diesem Plan zeigen, wo genau im ersten von drei Bauabschnitten das Pflaster auf dem Domplatz "geglättet" wird.
Die grün eingefärbten Bereiche auf diesem Plan zeigen, wo genau im ersten von drei Bauabschnitten das Pflaster auf dem Domplatz "geglättet" wird. © Stadt Meißen

„Die Zufahrt und der Zugang zum Domplatz ist im Bauzeitraum jederzeit eingeschränkt möglich“, so die Sprecherin. Zudem werden die auf dem Domplatz bis Juli geplanten Veranstaltungen durch die Baumaßnahme nicht behindert und auch die Außenbewirtschaftung ist weiterhin möglich.

Im Zuge der Arbeiten wird der Aufzug zum Domplatz voraussichtlich Ende Juni für etwa drei Tage außer Betrieb sein. Zudem ist das Parken vor dem Kornhaus im Bauzeitraum nicht möglich.

Der Domplatz ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bislang schwer nutzbar. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2017 wurden Möglichkeiten zur Bearbeitung des Pflasters bezüglich der Ebenheit auf dem Domplatz erprobt und Bauabschnitte für die Umsetzung geplant. (SZ)