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Meißen gedenkt der Corona-Toten

Seit einem Jahr steht die St. Urbanskirche in Cölln für Hinterbliebene und Trauernde offen. Der Gedenkort wurde anders angenommen als gedacht.

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Die Urbanskirche Meißen-Cölln ist ein Gedenk- und Andachtsort für Hinterbliebene und Trauernde der während der Pandemie in Meißen Verstorbenen.
Die Urbanskirche Meißen-Cölln ist ein Gedenk- und Andachtsort für Hinterbliebene und Trauernde der während der Pandemie in Meißen Verstorbenen. © Claudia Hübschmann

Von Kathrin König

Meißen. Mit einem gestalteten Gottesdienst wird am Mittwochmittag in der St. Urbanskirche Meißen-Cölln an die Toten erinnert, die im Zusammenhang mit Corona oder an Corona gestorben sind. Seit genau einem Jahr steht die Kirche an der Dresdner Straße als Gedenkort für Hinterbliebene und Trauernde offen. Vor genau zwei Jahren war der erste bestätigte Corona-Infizierte in Sachsen registriert worden. Auch daran soll am Mittwoch um 12 Uhr und am Abend um 18 Uhr erinnert werden, sagte Pfarrerin Renate Henke. Ein Arbeitskreis der Johanneskirchgemeinde hatte den Gedenkort vor etwas mehr als einem Jahr angeregt, als Meißen bundesweiter Corona-Hotspot war. Nach Angaben des Landratsamtes Meißen (Stand: 28. Februar 2022) sind seit Beginn der Pandemie im Landkreis 911 Menschen an oder mit Corona gestorben. Vor einem Jahr waren es 531.

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