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Neue Baugebiete in Diera-Zehren nötig

Landrat Ralf Hänsel besuchte die Gemeinde links und rechts der Elbe. Eine neue Sportanlage steht kurz vor der Eröffnung.

Beim Besuch in Diera-Zehren: Gemeindewehrleiter Thomas Pischel, Bürgermeisterin Carola Balk und Landrat Ralf Hänsel (v.l.) vor dem Feuerwehrgerätehaus Nieschütz im Gespräch.
Beim Besuch in Diera-Zehren: Gemeindewehrleiter Thomas Pischel, Bürgermeisterin Carola Balk und Landrat Ralf Hänsel (v.l.) vor dem Feuerwehrgerätehaus Nieschütz im Gespräch. © Landratsamt Meißen, Sven Schneider

Diera-Zehren. Die neue Sportanlage in Schieritz ist ein Hingucker. Das sieht auch Meißens Landrat Ralf Hänsel so, der seine Gemeindetour durch den Landkreis Meißen mit einem Besuch in Diera-Zehren fortsetzte. Die Gemeinde hat 21 Ortsteile und rund 3.200 Einwohner.

Bürgermeisterin Carola Balk nahm den Landrat mit auf eine Rundtour. Die Schieritzer Sportanlage ist ein Ersatzbau für die Sporthalle in Zehren und die Kegelbahn Niederlommatzsch. Beide Einrichtungen waren durch Hochwasser mehrfach schwer beschädigt worden. Die Einweihung der neuen Anlage steht kurz bevor, wenn coronabedingt auch etwas später als erhofft, sagte Carola Balk. In Niederlommatzsch wurden ebenfalls Themen des Hochwasserschutzes diskutiert, die bei einer Kommune links und rechts der Elbe wichtig sind.

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Im Ortsteil Zadel stand ein Besuch der Grundschule auf dem Programm. Schulleiter Ralf Haberstock berichtete über die Digitalisierung und über die weitere Ausstattung der Schule seit der Sanierung vor fünf Jahren. 2018 gelang mithilfe von Fördermitteln auch die Erneuerung der Außenanlagen. In Nieschütz zeigte Gemeindewehrleiter Thomas Pischel das 2016 eingeweihte Feuerwehrgerätehaus. Zwei Fahrzeuge finden darin Platz. Knapp 30 Kameraden sind in Nieschütz aktiv. Hinzukommen 13 Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr sowie zehn Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung.

Während des Besuchs kamen weitere Themen zur Sprache, insbesondere der Zustand der Kreisstraße K 8071 in Niederlommatzsch mit der geplanten Ortsumfahrung, in Niedermuschütz sowie in Zehren – am Seebschützer Weg. Sorgen um die ländliche Infrastruktur, wie Straßenbau oder Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung brachte Bürgermeisterin Carola Balk dabei zum Ausdruck. Ebenso äußerte sie den Wunsch nach einer harmonischen Neuerschließung von Baugebieten, da die vorhandenen Potenziale für den Wohnungsbau ausgereizt sind.

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Landrat Hänsel fasste seinen Besuch so zusammen: "Bürgermeisterin Carola Balk hat die besonderen Herausforderungen bei einer Gemeindefläche von rund 43 Quadratkilometern und einer Lage beidseits der Elbe deutlich gemacht." Bei dem Besuch wurden aber auch die landschaftliche Vielfalt und touristischen Reize der Gemeinde sichtbar.

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