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Meißen

Meißner Altenheim hilft im Hochwassergebiet

Mit einem Notstromaggregat macht sich der Leiter der Einrichtung Carpe Diem auf nach Nordrhein-Westfalen. Er verhinderte die Evakuierung.

So schlimm wütetet das Unwetter in Nordrhein-Westfalen, hier bei Erftstadt. In Velbert bei Wuppertal half der Chef eines Meißner Pflegeheims den Bewohnern.
So schlimm wütetet das Unwetter in Nordrhein-Westfalen, hier bei Erftstadt. In Velbert bei Wuppertal half der Chef eines Meißner Pflegeheims den Bewohnern. © David Young/dpa

Meißen. Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden in Sachsen Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser 2002 wach. Viele Menschen möchten selbst etwas tun. Einer davon ist der Leiter des Meißner Seniorenparks "Carpe Diem", Martin Lars Weber, berichtet der MDR. "Zu unserem Unternehmen gehört auch ein Heim in Velbert in Nordrhein-Westfalen. Die Flutwelle hat dort dazu geführt, dass der Keller vollgelaufen und alles voller Schlamm ist", sagte Weber.

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Als der Einrichtungsleiter davon hört, beschließt er, noch am Donnerstagmorgen zu helfen. Bereits gegen Mittag macht er sich auf den Weg in den Ort nahe Wuppertal. "Wir haben ja noch von den Fluten in Meißen ein Notstromaggregat, Verteiler und Lampen. Das habe ich alles eingepackt und mitgenommen", so Weber.

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Vor Ort in Velbert kann er damit sofort einiges bewirken. Durch den Wassereinbruch war der Strom ausgefallen. Die 78 Bewohner des Heimes standen kurz vor der Evakuierung. "Da ich aber nun das Notstromaggregat dabei hatte, war das nicht mehr notwendig." Pflegebedürftige Senioren, die teilweise auch unter Demenz leiden, hätten so in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können, berichtete Weber. (SZ)

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