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Meißner Aufruf: Gleiches Geld für Pfleger

Bei einem Besuch in Meißen fordert SPD-Pflegeexpertin Simone Lang, den geplanten Einheitstarif auch bei Caritas und Diakonie einzuführen.

Frank Richter und SPD-Pflegeexpertin Simone Lang trafen sich u.a. mit Geschäftsführerin Mechthild Weber (Mitte) von der Christlichen Sozialstation Meißen zum Erfahrungsaustausch.
Frank Richter und SPD-Pflegeexpertin Simone Lang trafen sich u.a. mit Geschäftsführerin Mechthild Weber (Mitte) von der Christlichen Sozialstation Meißen zum Erfahrungsaustausch. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im sächsischen Landtag, Simone Lang, hat nach dem Besuch der Christlichen Sozialstation Meißen die Einigung von Verdi und der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche auf höhere Löhne ab 1. August begrüßt. "Applaus reicht nicht aus, die Wertschätzung muss sich auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, so Simone Lang.

Die Pflegeexpertin tauschte sich mit ihrem Landtagskollegen Frank Richter zu den Herausforderungen im Pflegebereich aus: „Das heutige Gespräch mit den Praktikerinnen und Praktikern hat uns erneut deutlich vor Augen geführt, dass wir den Pflegebereich ganzheitlich betrachten müssen“, so Lang, die gelernte Krankenschwester ist. „Neben einer gerechten Bezahlung geht es auch um gute Arbeitsbedingungen und Zeit für die zu Pflegenden.“

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Bevor der Tarifvertrag vom Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf alle Pflegekräfte ausgeweitet werden könne, müssten Caritas und Diakonie noch zustimmen, so die Sozialdemokratin. Hier gehe es auch um die Angleichung der Löhne in West- und Ostdeutschland. "Auf diesen Punkt haben uns auch die Mitarbeiterinnen der Christlichen Sozialstation in Meißen mit Nachdruck aufmerksam gemacht. Durch die noch immer unterschiedliche Bezahlung würden weiterhin viele Fachkräfte in westdeutsche Bundesländer abwandern", so Simone Lang. (SZ)

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