merken
PLUS Meißen

Meißner helfen Hochwasseropfern

Der Energieparkentwickler UKA liefert Notstromaggregate, Bautrockner und Pumpen in Hochwassergebiet nach Nordrhein-Westfalen.

UKA-Mitarbeiterin Pia Sophie
Kohlmeier begleitete die Lieferung der Gerätespende in das vom Hochwasser getroffene Mechernich.
UKA-Mitarbeiterin Pia Sophie Kohlmeier begleitete die Lieferung der Gerätespende in das vom Hochwasser getroffene Mechernich. © UKA

Meißen. Dringend benötigte Geräte für das vom Hochwasser getroffene Mechernich (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) hat der Energieparkentwickler UKA gesammelt, gekauft und anliefern lassen. Das teilt das Unternehmen mit. Inzwischen seien sechs Bautrockner, zwei Notstromaggregate, drei Entfeuchter, drei Wasserpumpen, zwei Hochdruckreiniger sowie zahlreiche weitere Geräte und Utensilien an Mitarbeiter der Stadt Mechernich übergeben worden.

„Nach dem verheerenden Hochwasser an der Elbe im Jahr 2002 haben wir in Meißen eine unglaubliche Solidarität erfahren. Für uns ist es selbstverständlich, jetzt den Menschen im vom Hochwasser heimgesuchten Nordrhein-Westfalen zur Seite zu stehen“, sagt Ole-Per Wähling, Geschäftsführender Gesellschafter der UKA-Gruppe.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Silvia Jambor, Mitarbeiterin der Stadt Mechernich, bedankte sich für die Lieferung der Geräte: „Die wirklich tollen gesammelten Sachen werden an diejenigen gegeben, die sie am dringendsten brauchen“, sagte sie bei der Übergabe.

Weitere Aktion ist geplant

Viele der Geräte hätten Mitarbeiter der UKA-Gruppe aus Meißen, Rostock, Lohmen und Magdeburg zur Verfügung gestellt. Weitere Geräte und Utensilien wie Besen, Kabeltrommeln und Schubkarren wären neu für die Lieferung angeschafft worden. Für die nächste Zeit sei eine weitere Aktion geplant, mit der sich UKA im langfristigen Wiederaufbau in den von Überschwemmung betroffenen Gebieten engagieren wolle.

UKA plant, baut, betreut und betreibt Wind- und Solarparks und die dazugehörige Infrastruktur. Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 700 Mitarbeiter an den Standorten Meißen, Cottbus, Rostock, Lohmen in Mecklenburg sowie in Bielefeld, Erfurt, Grebenstein (bei Kassel), Hannover, Heilbronn, Magdeburg und Oldenburg. (SZ)

Mehr zum Thema Meißen